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Medarex "outperform"


05.09.2001
Morgan Stanley Dean Witter

Die Wertpapierspezialisten von Morgan Stanley Dean Witter geben der Aktie des Gentechnologiekonzerns Medarex (WKN 883040) das Rating "outperform".

Medarex sei ein Gentechnologieunternehmen, das transgene Mäuse zur Entwicklung und Produktion humaner Antikörpertherapien verwende. Das Unternehmen kooperiere mit zahlreichen Mitwettbewerbern und habe sich mit einigen Gentechnologieunternehmen zusammengeschlossen, um gemeinsam neue Therapieprodukte zu entwickeln.

Das Labor und Forschungszentrum des Unternehmens, UltiMab Human Antibody Platform, sei eine integrierte Station zur Erforschung und Entwicklung von Antikörpern. Angeschlossen sei das T-12 Entwicklungsprogramm und Kapazitäten zur Onlineproduktion. Mit dieser Station werde Medarex bis zum Finanzjahr 2005 noch vor der Markteinführung seiner Therapeutika voraussichtlich Umsätze in Höhe von 100 Mio. US-Dollar erwirtschaften.


Die transgenen Mäuse des Konzerns seien genetisch so manipuliert, dass sie nach künstlicher Infektion mit humanen Erregern (durch Injektion) auch menschliche Antikörper gegen diese Erreger bilden würden. Zusammen mit Mitwettbewerber Kirin Brewery, der eine genetisch manipulierte transchromosomnale Maus gezüchtet hätte, die 100% aller menschlichen Antikörper bilden könnte, hätte man einen neuen transgenen Mäusetyp gezüchtet, der nun besonders stabile und hochwirksame menschliche Antikörper hervorbringen könnte. Mit dem einzigen Konkurrent Abgenix habe man gegenseitige Lizenzvereinbarungen getroffen, so dass de facto nun ein Duopol bei der Erforschung und Entwicklung von Antikörpern existiere.

Weitere Kooperationsverträge würden unter anderem mit Centocor bestehen, einem Unternehmen, dass unter Verwendung der transgenen Mäuse ein Präparat gegen Entzündungskrankheiten entwickelt hätte, das sich nun in der klinischen Testphase befinde. Medarex hätte es sich zum Ziel gesetzt, bis Ende des Geschäftsjahres 2002 10-12 Präparate bis zur klinischen Testphase entwickelt zu haben, in der die Antikörperpräparate dann erstmals an Menschen getestet werden könnten.

Da es auf dem Markt für transgene Antikörper kaum Konkurrenz gebe, sei das einzige Risiko, das die Analysten zur Zeit erkennen könnten, die langen und unter Umständen kritischen klinischen Entwicklungsphasen, die auf Medarex zukommen würden. Bei den EPS-Prognosen sei man derzeit noch vorsichtig und erwarte nach einem Verlust pro Aktie von 0,20 US-Dollar im Finanzjahr 2000 für das laufende Geschäftsjahr 2001 einen Verlust pro Aktie von 0,02 US-Dollar. Im Fiskaljahr 2002 könnte es einen Verlust pro Aktie von 0,08 US-Dollar geben.

Insgesamt halte man Medarex aber für einen konkurrenzlosen Anbieter von Antikörpertherapeutika, der von der Entdeckung über Tests bis hin zur Produktion und Vertrieb den ganzen Produktzyklus begleiten könnte. Daher gebe man der Aktie das Rating "outperform".




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