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Iberdrola verkaufen


09.11.2006
Hamburger Sparkasse

Hamburg (aktiencheck.de AG) - Annemarie Schlüter, Analystin der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie von Iberdrola (ISIN ES0144580018 / WKN 851357) von "halten" auf "verkaufen" herab.

Der 1992 aus dem Zusammenschluss von Hidroelectrica Espanola und Iberduero entstandene Energieversorger Iberdrola sei Spaniens zweitgrößter Stromkonzern hinter Endesa und vor Union Fenosa. Iberdrola setze in der Stromerzeugung auf einen "sauberen" Energie-Mix. So betrage der Anteil der erneuerbaren Energien am Strom-Mix mittlerweile 13,7 Prozent (3.810 Megawatt (MW)) der gesamten Kraftwerkskapazität (27.791 MW). Das in Bilbao ansässige Unternehmen sei der weltweit führende Produzent von Windenergie. Der Schwerpunkt der Produktionskapazität konzentriere sich nach wie vor auf Wasser- und Gaskraftwerke. Kernmärkte würden neben Spanien (88% der installierten Kapazität) Mittel- und Südamerika (12%) dar stellen (Stand: Ende 2005).

Iberdrola habe Interesse an einer Übernahme des Konkurrenten Scottish Power signalisiert, die einen Transaktionswert von rund 20 Mrd. EUR haben würde. Aus Sicht der Aktionäre würden die Analysten diese für nicht erstrebenswert halten, weil lediglich die US-Windkraftaktivitäten der Schotten Iberdrolas Portfolio ergänzen würden.

Da die Titel von Iberdrola mittlerweile oberhalb ihres fairen Wertes notieren, stufen die Analysten der Hamburger Sparkasse sie auf "verkaufen" herab.
(09.11.2006/ac/a/a)


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