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Anheuser-Busch Aktie der Woche 10.11.2006
boerse.de-Aktienbrief
Rosenheim (aktiencheck.de AG) - Für die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" ist der Titel von Anheuser-Busch (ISIN US0352291035 / WKN 865178) die Aktie der Woche.
Acht Jahre nach der Hochzeit mit Lilly Anheuser sei der deutsche Einwanderer Adolphus Busch 1869 in die Bavarian Brewery seines Schwiegervaters Eberhard Anheuser eingestiegen, um in den USA Bier nach bayerischem Vorbild zu brauen. Auch wenn deutsche Bierkenner mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein dürften, sei Anheuser-Busch in den USA die unumstrittene Nummer Eins. Denn mit den Top-Marken Budweiser, Michelob und Bud Light erziele die Brauerei einen Marktanteil von 49 Prozent.
Dabei sei der Konzern aber auch weltweit hervorragend positioniert, wie z. B. mit der 50%-Beteiligung an Mexikos größter Brauerei Grupo Modelo und ihrer internationalen Top-Marke Corona. Selbst in China habe Anheuser mit einem 27 Prozent-Engagement beim nationalen Marktführer Tsingtao einen Fuß in der Tür. Zudem habe Anheuser in 2005 die fünftgrößte chinesische Brauerei Harbin übernommen. Der Getränke-Champion besitze damit jetzt zwölf Braustätten in den USA, 14 in China sowie eine in Großbritannien und sei mit einem geschätzten Bierausstoß von 160 Mio. Hektolitern in 2006 die weltweite Nummer drei hinter InBev (225 Mio. hl) und SABMiller (200 Mio.).
Neben dem Geschäft mit Gerstensaft, Energy-Drinks und alkoholischen Mixgetränken wie z. B. Bacardi Silver oder Tequiza verfüge Anheuser-Busch über zwei weitere Standbeine: Zum einen würden drei SeaWorld-Themenparks in Orlando, San Diego und San Antonio sowie zwei Busch Gardens-Freizeitparks in Williamsburg und Tampa Bay betrieben. Zum anderen spiele Anheuser-Busch auch im Verpackungs- und Recycling-Geschäft in den USA in der ersten Liga mit. Denn jedes Jahr würden mehr als 25 Mrd. Getränkedosen produziert und über 28 Mrd. wiederverwertet. Wichtigste Einnahmequelle sei allerdings ganz klar das Getränkegeschäft, das in den ersten neun Monaten 81% zum Umsatz von 14 Mrd. beigesteuert habe (+5%). Der Nettogewinn habe dabei um 11% auf 1,8 Mrd. gesteigert werden können.
Die Aktie des Bier-Giganten zähle zu den absoluten Defensiv-Investments des Champions-Pools der Wertpapierexperten, denn im langfristigen Mittel errechne sich eine deutlich unterdurchschnittliche Verlust-Ratio von gerade einmal 1,38. Gleichzeitig steige der Aktienkurs mit einer Konstanz von 79% seit zehn Jahren im Schnitt um 9% jährlich (seit 1984 sogar 15% p. a.) und dazu komme eine Dividenden-Rendite von rund 2,5%. Die letzten beiden Jahre seien mit Kursrückgängen von 4% und 15% allerdings alles andere als erfreulich verlaufen, weshalb auch die zehn Empfehlungen der Experten im Mittel noch 8% im Minus liegen würden.
Die Wertpapierexperten seien aber ebenso wie das Investment-Genie Warren Buffett - dessen Holding Berkshire Hathaway im vergangenen Jahr 5,6% der Anteile übernommen habe - von der langfristigen Unternehmensentwicklung überzeugt. Dabei sei Buffett ein perfektes Timing geglückt, denn Anheuser habe sich alleine in 2006 schon um 9% nach oben schrauben können. Seit September laufe eine Konsolidierung, die jetzt auch den Experten wieder eine interessante Einstiegsgelegenheit eröffne.
Die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" nutzen deshalb das vorliegende Nachkaufsignal bei der Anheuser-Busch-Aktie zur elften Basis-Depot-Aufnahme, denn bis 2011 errechnet sich eine solide Kurs-Chance von 50%. Dieses Ziel sollte sogar schon früher erreicht werden, denn bis zum All-time-high aus dem Oktober 2002 würden nur noch 17% fehlen und darüber sei der Kurs dann nach oben frei. (Ausgabe 122 vom 09.11.06) (10.11.2006/ac/a/a)
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