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Anglo American akkumulieren 31.08.2001
Commerzbank
Die Analysten von der Commerzbank stufen die Aktien der Anglo American PLC (WKN 922169) weiterhin auf "akkumulieren" ein. Das Kursziel gebe man mit 1.100 GBP an.
Anglo American habe ein mittelmäßiges 1. Halbjahr 2001 hinter sich. Die Commerzbank-Gewinnprognose für die Periode laute 1,01 Mrd. Euro, was einer Steigerung von 7% gegenüber dem Vorjahr und einem Rückgang von 3% gegenüber dem 2. Halbjahr 2000 entspreche. Ein weitaus geringerer Beitrag von De Beers und ein starker Druck auf die Rentabilität in den Bereichen Eisenmetalle und Grundmetalle dürften den Gewinn im 1. Halbjahr geschmälert haben. Nachteilige Wetterbedingungen könnten den Beitrag der britischen Aktivitäten ebenfalls beeinträchtigt haben. Die Bereiche Platin und Kohle hätten die stärkste Performance aufgewiesen. Angesichts des schwächeren Preistrends für diverse Hauptrohstoffe von Anglo werde der Bericht über die Aussichten für das 2. pessimistisch ausfallen.
Der voraussichtlich erhebliche Rückgang von Anglo Platinums Beitrag im kommenden Jahr werde Anglo Americans Ergebnis im Jahr 2002 belasten, da er den größten Anteil am Gewinn ausmache. Bei der Commerzbank gehe man jedoch davon aus, dass ein geringerer Platinbeitrag teilweise durch eine stärkere Performance bei Gold, Grundmetallen, nutzbaren Mineralien und möglicherweise Eisenmetallen ausgeglichen werde. Diese Prognose basiere jedoch auf einem günstigen Weltwirtschafts-Szenario für das Jahr 2002. Gehe man hingegen von einer Schein-Rezession aus, könnten die Gewinne über 20% sinken.
Anglo American sei ein breit gefächertes Grossunternehmen. Die Geschäftstätigkeit umfaasse eine Reihe von Rohstoffen mit schwieriger Preisgestaltung wie beispielsweise Diamanten, Aggregaten, Papier und Verpackungsmaterialien. Zu den Bereichen mit einem angemessenen Maß an Preistransparenz zählten die Hauptrohstoffe Gold, Pgms, Kesselkohle, Kupfer, Zink und Zellstoff. Ausschlaggebend für die weitere Entwicklung von Anglo sei ebenfalls der Rand/US Dollar-Wechselkurs.
Die Aktie sei ebenfalls äußerst moderat bewertet und werde mit einem EV/Underlying Cash-Flow-Verhältnis von 8,1x, einem Aufschlag gegenüber dem Buchwert von 38% und einem EV/Umsatz-Verhältnis von lediglich 0,86 gehandelt. Im Vergleich zum Höchststand im Jahr 2001 sei Anglos Aktienkurs um 19% gefallen, 15% seien es bei Rio und 14% bei Billiton gewesen. Ähnlich wie bei den Vergleichsunternehmen werde der Druck auf die Rohstoffpreise Anglo im dritten Quartal weiter belasten. Bei der Commerzbank sei man jedoch der Ansicht, dass Anglo allmählich einen interessanten Wert biete. Daher bestätige man das "akkumulieren"-Rating.
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