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Gillette übergewichten 30.08.2001
Zürcher Kantonalbank
Daniel Benz, Analyst bei der Zürcher Kantonalbank empfiehlt die Aktie von Gillette (WKN 853194) überzugewichten.
Die publizierten Zahlen für das zweite Quartal hätten keine Überraschung gebracht. Die Ertragslage sei immer noch unbefriedigend. Bei einem Umsatz von 2,1 Mrd. US-Dollar (–5% gegenüber Vorjahr) sei der Gewinn um 21% auf 0,22 US-Dollar je Aktie gefallen. Der starke US-Dollar und der Lagerabbau bei den Detailhändlern hätten den Umsatz um je 4% geschmälert. Die Werbeaufwendungen seien wie geplant massiv um 25% angehoben worden, damit die Marktanteile hätten stabilisiert bzw. verbessert werden konnten. Das Restrukturierungsprogramm werde konsequent durchgezogen.
Der Lagerabbau und die ungünstigen Währungsrelationen würden auch im zweiten Halbjahr die Erträge noch belasten. Es könnte aber sein, dass die Resultate etwas weniger unerfreulich als erwartet ausfallen würden. Der Lagerabbau sei bereits zu zwei Dritteln vollzogen, und die Verkäufe beim neuen Rasiersystem für Frauen, "Venus", würden rund 20% über Zielkurs liegen. Zudem würden die Kosten auf Konzernebene rigoros gesenkt. Die operative Wende werde aber zweifellos 2002 erfolgen. Der Reingewinnanstieg dürfte in der Größenordnung von 14 bis 18% ausfallen.
Angemessene Preise für alle Produkte, eine effiziente Lagerbewirtschaftung und die Früchte der Restrukturierung würden die Basis hierfür bilden. Längerfristig erwarten die Analysten der Zürcher Kantonalbank ein Gewinnwachstum von mindestens 11 bis 12% p.a. Die Markterwartungen seien immer noch bescheiden. Die operative Wende werde einen Vertrauensgewinn bei den Anlegern und somit eine Neueinschätzung des Titels zur Folge haben.
Die Anlageempfehlung der Zürcher Kantonalbank für die Aktie von Gillette lautet "übergewichten".
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