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Logitech akkumulieren 29.08.2001
ABN Amro
Die Analysten von ABN Amro haben die Aktie des Schweizer Herstellers von Computerzubehör, Logitech (WKN 887020), ihrer Empfehlungsliste hinzugefügt und mit der Empfehlung "akkumulieren" versehen.
Logitech sei weltweit führend im Bereich der Schnittstellengeräte zwischen Mensch und Computer, wie Computermäuse, drahtlose Tastaturen, Webkamaras, Spielanschlüsse und Audiogeräte. Obwohl sich der PC-Markt derzeit in einer deutlichen Schwächephase befinde, rechnen die Analysten bei Logitech mit einer Umsatzerhöhung 2002 von 24%, bei einer Bruttomarge von 34,5%. Dieses überragende finanzielle Ergebnis habe bereits bisher zu einer deutlichen Besserbewertung gegenüber dem STOXX technologie - Aktienindex geführt.
Dazu sei zu bemerken, dass der PC-Markt sein letztes Wachstumsstadium erreicht habe, in dem die Wachstumsraten nur mehr jenen des Bruttosozialproduktes entsprächen. Dies bedeute aber, dass die Konsumenten zwar weniger für PCs ausgäben, dass ihre Budgets im Bereich der digitalen Anschaffungen aber noch nicht entsprechend reduziert seien. Dadurch entstehe ein gewisser Freiraum für Investitionen in Computer-bezogene Plattformen und nachträgliche Aufrüstungen. Außerdem verschiebe sich die Wertgewichtung bei den PCs vom Prozessor hin zu einem größeren Anteil der Multimediageräte. Davon würden Unternehmen wie der 3D Graphik - Monopolist Nvidia oder der Hersteller von Peripheriegeräten, Logitech, profitieren.
Dabei dürfte Logitech im Jahr 2002 bereits 85% seines Umsätzes aus dem direkten Einzelhandel erzielen und nur mehr 15% mit den Partnern aus dem Systemvertrieb (OEMs). Dadurch werde auch die Marke Logitech den Konsumenten bewusster, was wieder zu Folgekäufen führe. Eine starke Forschungs- und Entwicklungsabteilung, gutes design, eine starke Marke und der hohe Anteil der Umsätze im Einzelhandel räumten dem Unternehmen verschiedene Möglichkeiten ein, um auch langfristig neue Umsatzchancen zu entwickeln.
Trotzdem werde der Umsatz von Logitech durch den Umsatz mit den OEMs kurzfristig auch negativen Einflüssen ausgesetzt sein. So bedeute der 21%-ige Umsatzeinbruch mit den OEMs in diesem Quartal, trotz des nur 15% betragenden Umsatzanteils, dass das Gesamtwachstum gebremst sein werde. Das geschäft mit Webkamaras sei nich mehr der große Wachstumsbringer und die Markteinführung von Windows XP veranlasse Käufer zum Abwarten und Mitbewerber dazu, ihre Produkte aggressiv ohne Gewinn abzuverkaufen. Die Analysten gehen davon aus, dass das Septemberquartal den Talboden hinsichtlich des organischen Wachstums darstellen werde. Der Umsatz von Logitech sollte in diesem Quartal um 13% steigen, das betriebliche Ergebnis um 30%. Allerdings bedeute dies, konsolidiert mit den Umsätzen der neu erworbenen Firma Labtech, ein Nullwachstum bei den Umsätzen. Erst im dezemberquartal sollte die finanzielle Dynamik durch die Einführung neuer Produkte in allen Sparten wieder auf Touren kommen.
Derzeit werde die Aktie von Logitech mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis 2001 von 25 gehandelt, was in etwa dem Durchschnitt der Konkurrenz entspreche. Dieses Vielfache dürfte auch kurzfristig gleich bleiben, längerfristig sei die Aktie aber zu akkumulieren, wobei das Kursziel der Analysten von ABN Amro derzeit bei 34 Schweizer Franken liege.
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