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Repsol verkaufen 17.10.2006
Hamburger Sparkasse
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Die Analystin der Hamburger Sparkasse, Annemarie Schlüter, stuft die Aktie von Repsol (ISIN ES0173516115 / WKN 876845) unverändert mit "verkaufen" ein.
Mit der Übernahme des argentinischen Ölproduzenten Yacimientos Petroliferos Fiscales (YPF) habe Repsol zu den weltweit führenden Ölkonzernen aufgeschlossen. Die mit der Übernahme verbundene hohe Nettoverschuldung des Konzerns sei inzwischen verringert worden. Zu diesem Zweck sei u. a. eine ertragstarke Beteiligung (Gas Natural) von 47% auf 30,8% reduziert worden. Bedeutendstes Geschäftsfeld sei der Bereich Raffinerie/Vertrieb, gefolgt von Exploration/Produktion, Gas/Elektrizität sowie Chemie.
Trotz der Anstrengungen, die Abhängigkeit von Argentinien zu reduzieren, komme immer noch der größte Teil des Gewinns aus diesem Land. Zuletzt habe der spanische Konzern eine Reduzierung der bestätigten Bestandsreserven um 25% bekannt gegeben. Repsol verfüge über sehr niedrige Förderreserven sowie über eine geringe Ersatzquote. Zusätzliches Risiko berge die mangelnde internationale Diversifikation. Aufgrund dessen würden die Analysten den Bewertungsaufschlag, den die Titel im Vergleich zum Sektor derzeit aufweisen würden, für nicht gerechtfertigt halten. Mit dem Einstieg des spanischen Baukonzerns Sacyr Vallehermoso versuche sich der Konzern gegen einen möglichen (feindlichen) Übernahmeversuch zu schützen.
Die Analysten der Hamburger Sparkasse empfehlen, das spürbar angezogene Kursniveau zum Ausstieg zu nutzen und belassen somit ihr Rating für die Aktie von Repsol bei "verkaufen". (17.10.2006/ac/a/a)
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