|
 |
 |
|
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 303,16 $ |
299,81 $ |
+3,35 $ |
+1,12 % |
24.04/21:59 |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US3156161024 |
922977 |
- $ |
- $ |
| |
|
|
| |
|
|
| |
F5 Networks akkumulieren 27.08.2001
Doersam-Brief
Der Analyst Engelbert Hoermannsdorfer vom "Doersam-Brief" empfiehlt die Aktie F5 Networks (WKN 922977) an schwachen Tagen zu akkumulieren.
Dem Analyst zufolge entwickelt F5 Networks so genannte Internet Traffic- und Content Management-Hardware und –Software (Load Balancing). Mit diesen Lösungen könnten Kunden ihren Datenverkehr in Netzwerken sowie von und zu Websites optimal auslasten.
Das Unternehmen sei schon im Jahre 2000 profitabel gewesen. Der Konzern habe erst in den letzen drei Monaten die Konjunkturschwäche zu spüren bekommen und rote Zahlen aufgewiesen. Jedoch scheine das Management die Kosten besser im Griff zu haben wie Konkurrenten wie Cisco Systems, Nortel Networks usw. Im dritten Fiskaljahr seien nur noch Verluste von 982.000 US-Dollar bzw. 4 Cent je Aktie verzeichnet worden. Im aktuellen vierten Fiskaljahr könnte daher wieder der Break-even oder vielleicht sogar ein kleiner Gewinn anstehen.
Die positive Entwicklung werde mit zahlreichen jüngst abgeschlossenen Superabkommen begründet. So zuletzt mit Fujitsu-Siemens, Ende Juni sei ein Schulterschluss mit Nokia gewesen. Nokia hätten strategisch für die kommenden zwei Jahre auf F5-Technologie gesetzt, und hätten sich sogar noch mit 9,9% am F5-Kapital beteiligt. Durch dieses Abkommen sei der Kurs von F5 Networks bis auf über 18 US-Dollar geklettert und sei dann in den Wochen danach im Zuge von Gewinnmitnahmen wieder auf 12 US-Dollar zurückgekehrt. Zuletzt habe die Notiz aber wieder Stärke gezeigt.
Der Vorteil des Unternehmens gegenüber der Konkurrenz bestehe darin, dass während die anderen die Prozessor-Chips selbst entwickeln, setze F5 auf Standardbauelemente – und forciere statt dessen die Softwareentwicklung, was eine ungleiche günstigere Kosten- und Erlösstruktur ergebe. Mit dem Fokus auf die Lizenzierung von Load-Balancing-Software sei insbesondere die Einnahmenseite sehr schön skalierbar, ohne dass die Kosten explodieren würden.
Mit der Kurserholung würden auch die Bewertungseckdaten in die Höhe schnellen. Bei einem für das kommende Jahr erwarteten Gewinn von 22 Cent errechne sich schon ein KGV von 76, dagegen sei das KUV mit 2,4 absolut als moderat zu bezeichnen. Man sollte hier aber mit einbeziehen, dass die Abkommen mit Fujitsu-Siemens und Nokia noch in keine Analystenschätzungen einbezogen worden seien. Engelbert Hoermannsdorfer geht davon aus, dass viele US-Analysten das aktuelle und evtl. noch das nächste Fiskalquartal abwarten wollen, bevor sie neue Berechnungen anstellen würden.
Die jüngste Kursstärke zeige deutlich, dass sich mit den richtigen Produkten auch in Baissezeiten reüssieren lasse. Und wenn Cisco sage, dass der Boden erreicht sei, sei die kleinere und wendigere F5 schon längst wieder ein Stück voraus.
Nach Ansicht des Analysten des Börsenbrief "Doersam-Brief" könnten spekulative Investoren mit einem engen Stopp-loss eine Investition wagen. Er empfehle an schwachen Tagen auf Rücksetzer in den Bereich 13 bis 15 US-Dollar zu lauern und dann zu akkumulieren.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|