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| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 92,28 $ |
92,62 $ |
-0,34 $ |
-0,37 % |
17.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US8085131055 |
874171 |
- $ |
- $ |
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Charles Schwab "neutral" 16.08.2001
Merrill Lynch
Die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch geben der Aktie des US-amerikanischen Brokers Charles Schwab Corp (WKN 874171) das Rating "neutral".
Laut einem Bericht des Wall Street Journals diskutiere Charles Schwab die mögliche Übernahme eines institutionellen Brokers, Jeffries. Dies würde bedeuten, dass das Unternehmen auf der Suche nach Alternativen zur Rationalisierung seiner markterschließenden Kostenstruktur sei. Betrachte man das hohe KGV und die brachliegenden Kapitalreserven des Unternehmens, so würde klar, dass Schwab über beachtliche Möglichkeiten zu kurzfristigen Wertzuwachsinvestitionen verfüge.
Bei genauerer Analyse des institutionellen Handels müsse man sich allerdings die Frage stellen, wieso Schwab seine historischen Kernkompetenzen durch Ankauf von Unternehmen aufweichen sollte, die naturgemäß über ein geringeres Wachstumspotential und niedrigere Dividende verfügen, als selbst.
Unter Berücksichtigung des bisherigen Geschäftsjahresverlaufes hätten die Analysten ermittelt, dass unter der Prämisse eines 30%igen Premiums ein Vertrag zur Übernahme sämtlicher Jeffries-Aktien für Schwab lediglich ein EPS-Wachstum von 9% zur Folge haben würde. Ein Mix aus verschiedenen Finanzierungsformen und höherem Cash-Aufkommen könnte für das Unternehmen einen höheren Wertzuwachs bringen.
Sicherlich könnte die Analyse des bisherigen Geschäftsjahresverlaufes die positive Entwicklung beim EPS überbewertet haben, falls sich das Handelsvolumen weiterhin verringern oder stagnieren sollte. Doch selbst dann bleibe man bei seiner eher lauwarmen Reaktion auf die Fusionsdebatte und behalte sein mittelfristig neutrales Rating des Aktie bei.
Beim EPS, der im Finanzjahr 2000 noch bei 0,60 US-Dollar gelegen hätte, erwarte man für 2001 ein Absinken auf 0,28 US-Dollar. Im Finanzjahr 2002 könnte sich der Gewinn pro Aktie wieder auf 0,43 US-Dollar erholen.
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