|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Vinci neutral 16.08.2001
Helaba Trust
Die Analysten von Helaba Trust bewerten die Vinci-Aktie (WKN 867475) mit neutral gewichten.
Auf den Hauptversammlungen von Vinci und GTM im Dezember hätten die Aktionäre den Zusammenschluss zum weltweit größten Baukonzern gebilligt. Im Vergleich zu den deutschen Konkurrenten verfüge das Unternehmen über ein ganz besonderes, ergebnisstabilisierendes Asset, das Konzessionsgeschäft (EBIT-Anteil 2000: 57%). Dies beinhalte Lizenzen zum Plan, Bau und zeitlich befristeten Betrieb (25-60 Jahre) von Straßen, Brücken, Parkplätzen oder Flughäfen. Das 1995 gestartete Airport-Management besitze mit Beteiligungen in Mexiko, Kambodscha, China und Belgien bislang untergeordnete Bedeutung. Im Zuge der geplanten Akquisition des britischen Flughafenbetreibers TBI (EBIT 2000/01: 22 Mio. Euro) könnte sich dies ändern.
Im ersten Halbjahr 2001 seien die Erlöse um 3,1% gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Der 11%ige Rückgang in Deutschland, auch Ausfluss einer vorsichtigen Auftragsannahme, sei durch Wachstum in anderen Märkten, vor allem Frankreich (+5%), überkompensiert worden. Per Saldo sei die Entwicklung planmäßig verlaufen. Unerwartet hohe Synergieeffekte untermauerten die Ergebnisprognose für 2001 (bereinigt +20%) zusätzlich. Abstriche müssten allerdings gemacht werden, falls die nun lancierte feindliche Übernahme von TBI gelinge. Zwar habe der Dienstleister 2000/01 eine branchenüblich hohe EBIT-Marge von 16% ausgewiesen. Das Barangebot von Vinci bewerte TBI aber mit einem Aufschlag von rund 50% gegenüber dem wesentlich größeren Wettbewerber BAA.
Nach Finanzierungskosten errechne sich für 2001/02 ein negativer Return on Investment von rund 4% beim TBI-Engagement. Gleichzeitig erscheine das Kostensenkungspotential durch Zusammenlegung mit den eigenen Aktivitäten gering. Vor diesem Hintergrund sei die negative Börsenreaktion nachvollziehbar. Trotz des nunmehr gebrochenen mittelfristigen Aufwärtstrends könne ein weiteres überdurchschnittliches Kursrisiko allerdings nicht abgeleitet werden. Immerhin sei schon die Hälfte der Investitionssumme von der Marktkapitalisierung abgeschlagen. Im Falle der möglichen Aufnahme in den CAC 40 dürfte die Stimmung sogar schlagartig wieder drehen.
Per Saldo stufen die Experten von Helaba Trust den Titel deshalb weiterhin als neutral ein.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|