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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 47,71 € |
47,88 € |
-0,17 € |
-0,36 % |
17.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| GB0002875804 |
916018 |
- € |
- € |
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BAT 20 Prozent Chance 14.08.2001
Wirtschaftswoche heute
Die Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" nehmen derzeit die Aktien von British American Tobacco (WKN 916018) genauer unter die Lupe.
Würden die internationalen Aktienmärkte eine Korrekturphase durchlaufen, würden sich vor allem Tabakaktien erfahrungsgemäß besser als der Gesamtmarkt entwickeln. Ziehe sich diese Korrekturphase dann auch noch über anderthalb Jahre in die Länge, seien mit den defensiven Tabakwerten auch schon mal Kursgewinne von 125 Prozent möglich.
Diese stolze Performance habe das Engagement in der Aktie des weltweit zweitgrößten Zigarettenherstellers British American Tobacco (BAT) seit März 2000 gebracht. Und noch immer deute nichts auf ein Ende dieses Trends hin.
Unterstützung habe das Tabakpapier mit einem Börsenwert von 19,5 Milliarden Euro zuletzt von mehreren Faktoren erhalten. Für das erste Halbjahr 2001 habe BAT einen Zuwachs beim Vorsteuergewinn um ein Drittel auf 936 Millionen Pfund Sterling (ca. 1,5 Milliarden Euro) erhalten. Dies sei zwar ein später, dafür aber umso deutlicherer Beleg für die erfolgreiche Integration von Rothmans. Die Einsparungen aus dem Zusammenschluss würden mit 350 Millionen Pfund pro Jahr klar das gesteckte Ziel aus dem Fusionsjahr 1999 übertreffen.
Außerdem profitiere BAT in den USA von der zunehmenden Rechtssicherheit bei Schadensersatzforderungen durch Raucher. Immer mehr US-Gerichte würden Sammelklagen, von denen das größte finanzielle Risiko für die Tabakkonzerne ausgehe, nicht mehr zulassen. Und die Bush-Regierung bemühe sich verstärkt um eine außergerichtliche Einigung mit den Zigarettenherstellern.
Die Erfahrung zeige aber auch, dass Anleger eindeutige Signale erhalten würden, die auf ein Anspringen des Konjunkturmotors hindeuten sollten, wenn Tabakaktien sehr bald ihre Anziehungskraft verlieren würden. Die Investoren würden dann sukzessive ihre Risikobereitschaft erhöhen und im Zuge der Branchenrotation würden die Gelder wieder verstärkt in zyklische Sektoren fließen.
Das sollten Anleger bei einem Engagement im Hinterkopf behalten, obwohl dieses Szenario – entgegen den eher auf Zweckoptimismus beruhenden Prognosen vieler Banken – wohl doch erst im Jahresverlauf 2002 eintreten dürfte.
Bis dahin ist BAT nach Ansicht der Analysten des Börseninformationsdienstes "Wirtschaftswoche heute" noch für eine Performance von etwa 20 Prozent gut.
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