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i2 Technologies "neutral"


09.08.2001
Morgan Stanley Dean Witter

Die Wertpapierspezialisten von Morgan Stanley Dean Witter geben der Aktie des US-amerikanischen Software-Unternehmens i2 Technologies (WKN 900424) das Rating "neutral".

Das Unternehmen sei Provider von Warenwirtschaftssystemen, mit deren Hilfe die Kunden ihren Herstellungsprozeß von der Planung über die Herstellung bis hin zur Auslieferung an den Kunden steuern könnten. Auf diesem Gebiet und speziell mit Lösungen für den Vertrieb über das Internet habe das Unternehmen langjährige Erfahrung. Während die Warenwirtschaftssysteme der Konkurrenz oft auf Vertrieb in großen Mengen ausgerichtet seien, habe i2 Technologies Lösungen entwickelt, mit deren Hilfe man ganz gezielt auf individuelle Kundenwünsche eingehen könne.


Die wachsende Konkurrenz auf den globalen Märkten mit ihrem explosiven Wachstum, ihrem rasanten Tempo und ihrer zunehmenden Informationsfülle würde solche flexiblen und intelligenten Vertriebslösungen in Zukunft immer wichtiger werden lassen. Die Analysten seien der Ansicht, dass sich i2 Technologies auf diesem Markt bereits als eines der führenden Unternehmen etabliert hätte. Ständige Innovationen und Restrukturierungsmaßnahmen unter neuer Führung würden außerdem zum Erfolg des Unternehmens beitragen.

Besorgt sei man allerdings über die bekannt schlechte Nachfragesituation auf dem IT-Markt, zumal sich i2 Technologies gerade zu Zeiten einer flauen Konjunktur nun entschlossen hätte, verstärkt auf große Deals ab einem Volumen von 10 Mio. US-Dollar zu bauen. Nach Ansicht der Analysten sollte sich das Unternehmen lieber verstärkt um kleinere Deals kümmern, die sich auch in aller Regel schneller bezahlt machen würden. Es bleibe abzuwarten, ob das Management seine Strategie in diesem Punkt anpassen werde.

Die schwache Nachfragesituation auf dem Softwaremarkt würde sich auch im EPS des Unternehmens widerspiegeln. Dieser hatte im Geschäftsjahr 2000 noch bei 0,23 US-Dollar gelegen, werde allerdings im Fiskaljahr 2001 bei –0,33 US-Dollar erwartet und könne sich im Jahr 2002 auf einen Verlust pro Aktie von 0,11 US-Dollar erholen. Der Kurs der Aktie liege derzeit bei 9 US-Dollar und könnte sich nach Meinung der Analysten ohne größere Wachstumskatalysatoren innerhalb der nächsten Monate vielleicht auf 10 US-Dollar erholen. Solche Katalysatoren könnten eine bessere Kostenstruktur des Unternehmens und eine Konzentration des Managements auf mittelgroße Deals im Bereich von 1–3 Mio. US-Dollar sein.

Zur Zeit böte die Aktie jedoch noch nicht diesen nötigen Anreiz für Investoren und man würde daher ein neutrales Rating des Wertpapiers für gerechtfertigt halten.




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