|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
ABN AMRO kaufen 02.08.2006
Aktienservice Research
Bad Nauheim (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von "Aktienservice Research" empfehlen derzeit die Aktien von ABN AMRO (ISIN NL0000301109 / WKN 880026) zum Kauf.
Die niederländische Bank ABN AMRO habe im zweiten Quartal 2006 die operativen Einnahmen von 5,44 auf 7,17 Milliarden Euro verbessert. Der Zinsüberschuss sei dabei um 24,7 Prozent auf 2,82 Milliarden Euro geklettert. Beim Provisionsüberschuss sei ein Plus von 31,9 Prozent auf 1,49 Milliarden Euro herausgesprungen. Leicht rückläufig sei dagegen das Handelsergebnis gewesen, das von 0,74 auf 0,67 Millionen Euro gesunken sei. Durch die kräftigen Steigerungen bei den Einnahmen hätten sich auch die Erträge verbessert.
Der operative Gewinn sei um knapp 25 Prozent auf 1,78 Milliarden Euro geklettert. Dazu beigetragen habe auch die vor kurzem abgeschlossene Übernahme der italienischen Banca Antonveneta. Darum bereinigt, habe der Zuwachs bei 14,5 Prozent gelegen. Bis Ende 2007 wolle ABN AMRO durch den Zukauf Synergieeffekte von 160 Millionen Euro erreichen. Nach Steuern habe ABN AMRO 1,22 Milliarden Euro verdient, was einem Plus von 23,2 Prozent entspreche. Das Ergebnis je Aktie (EPS) habe sich von 0,54 auf 0,65 Euro erhöht.
Bei Veröffentlichung der Zahlen habe ABN AMRO ferner bekannt gegeben, Fortschritte beim bereits im Dezember vergangenen Jahres geplanten Verkauf des Immobilienfinanzierers Bouwfonds erzielt zu haben. Der Bereich Entwicklung und Verwaltung von Immobilien gehe für 845 Millionen Euro an die Rabobank. Für den Finanzierungsbereich habe SNS Reaal den Angaben zufolge eine Absichtserklärung für etwa 840 Millionen Euro unterzeichnet. Die genauen Details sollten bis Ende des dritten Quartals geklärt sein. Insgesamt rechne ABN AMRO aus dem Bouwfonds-Verkauf mit einem Verkaufserlös von 1,69 Milliarden Euro und einem Buchgewinn von mindestens 350 Millionen Euro nach Steuern.
Durch diesen außerordentlichen Ertrag dürften die Gewinne im Gesamtjahr aufpoliert werden. Aber auch organisch sehe es bestens aus. So dürften die anhaltenden Kostensenkungen die Margen weiter verbessern. Der Vorstand habe erläutert, dass trotz der bisherigen Fortschritte bei der Profitabilität die Steigerung der Rentabilität nach wie vor oberste Priorität habe. Deshalb gebe es bereits im zweiten Halbjahr eine Reihe von weiteren Maßnahmen. Aber nicht nur deshalb würden die Zeichen auf anhaltend profitablem Wachstum stehen. Auch mit der neuen Konzern-Struktur und dem Fokus auf Privat-Firmenkunden im mittleren Marktsegment dürfte der Konzern weiter punkten. Dabei setze er auf Wachstum aus eigener Kraft.
Kursphantasie sei daher nach Meinung von "Aktienservice Research" aus fundamentaler Sicht langfristig vorhanden. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von neun auf Basis der Gewinnschätzungen für das kommende Geschäftsjahr sei die Aktie außerdem preiswert zu bekommen. Langfristig orientierte Anleger könnten daher auf dem aktuellen Niveau Käufe in Erwägung ziehen. Den Kurs stützen könnte zudem ein neues Aktienrückkaufprogramm über 750 Millionen Euro, das der Vorstand auf Grund des hohen Zuflusses an Kapital, unter anderem durch Desinvestitionen, ankündigt habe. Es folge dem bisherigen Programm über 600 Millionen Euro, das im ersten Halbjahr abgeschlossen worden sei.
Vor diesem Hintergrund lautet das Rating der Analysten von "Aktienservice Research" für die Aktien von ABN AMRO auf "kaufen". Der Stoppkurs sollte bei 19,50 Euro platziert werden. (02.08.2006/ac/a/a)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|