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Unilever Marketperformer


06.08.2001
LB Baden-Württemberg

Barbara Ambrus, Analystin der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), bewertet die Unilever-Aktie (WKN 920301) mit Marketperformer.

Unilever habe 2000 42% des Umsatzes in Europa, 24% in Nordamerika, 17% in Asien/Pazifik, 12% in Lateinamerika sowie 5% in Afrika/Mittlerer Osten erwirtschaftet und sei dabei mit 50% der Erlöse im Bereich Nahrungsmittel, 48% im Bereich Körperpflege- und Reinigungsprodukte sowie 2% in Sonstigem tätig gewesen.


Unilever habe den Umsatz im zweiten Quartal 2001 vor dem Einfluss der Wechselkurse um 14,9% auf 13,7 Mrd. Euro bzw. zusätzlich bereinigt um die Akquisitionen um 3,9% gesteigert. Etwas enttäuschend sei das Volumenwachstum für den Gesamtkonzern mit 2,1% bzw. für die 400 führenden Marken mit 3,1% ausgefallen, das hauptsächlich unter dem wetter- und restrukturierungsbedingt um 9% rückläufigen Speiseeisabsatz in Europa gelitten habe. Der operative Gewinn vor außerordentlichen Posten, vor Goodwillabschreibungen und vor Wechselkursveränderungen sei aufgrund der kräftigen Margenverbesserung um 195 Basispunkte um 35% gestiegen. Der entsprechende Nettogewinn habe um 7,5% auf 841 Mio. Euro zugenommen.

Für das Gesamtjahr erwarte man eine etwa dem zweiten Quartal entsprechende Margenverbesserung und eine 11%ige Steigerung des Gewinns je Aktie vor außerordentlichen Posten und vor Goodwillabschreibungen. Dabei gehe man von einem um 11% höheren Konzernumsatz aus. Aufgrund der anhaltenden Stärke des US-Dollar hebe man die Schätzungen damit etwas an. Die Umsatzschwäche des akquirierten Unternehmens Bestfoods im zweiten Quartal dürfte sich auch im zweiten Halbjahr fortsetzen und zeige, dass eine Fusion oftmals nicht ohne einen störenden Einfluss auf das operative Geschäft zu bewältigen sei. Für das kommende Jahr gehe man vor diesem Hintergrund von einem moderaten Umsatzplus um 5% aus. Aufgrund von weiteren vermuteten Margenverbesserungen und einer niedrigeren Zinslast dürfte der Gewinn je Aktie in 2002 bereinigt um außerordentliche Posten und Goodwillabschreibungen 11% zulegen.

Während die Margenverbesserungen im zweiten Quartal sehr positiv ausgefallen seien, sei das Volumenwachstum im Branchenvergleich weiterhin eher enttäuschend. Darüber hinaus belasteten die Restrukturierungskosten und die Goodwillabschreibungen den unbereinigten Nettogewinn auch in den kommenden zwei Jahren.

Vor diesem Hintergrund trauen die Experten der LBBW der Aktie nach dem starken Anstieg im vergangenen Jahr keine Outperformance zu und belassen Unilever auf Marketperformer.




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