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Barrick Gold Corp. "accumulate"


27.07.2001
Merrill Lynch

Die Wertpapierspezialisten von Merrill Lynch empfehlen weiterhin, die Aktie des Unternehmen aus dem Bereich der Edelmetalle Barrick Gold Corp. (WKN 870450) zu akkumulieren.

Das Unternehmen habe im 2. Quartal 2001 einen Gewinn pro Aktie von 0,17 US-Dollar realisiert. Insgesamt habe man damit einen Gewinn von 66 Mio. US-Dollar erzielt. Ein Jahr zuvor habe man 0,18 US-Dollar Gewinn pro Aktie realisiert. Die erste Erwartung für den Gewinn im abgelaufenen Quartal habe bei 0,18 US-Dollar gelegen. Ursache für das etwas schwächere Ergebnis sei der Einfluss des niedrigeren Outputs allgemein und der höheren Kosten bei El Indio gewesen. Dies hätte sich mit etwa 0,01-0,02 US-Dollar pro Aktie negativ ausgewirkt. Außerdem habe es höhere Energiekosten bei Goldstrike und höhere Erforschungskosten gegeben.


Insgesamt habe Barrick damit für die 1. Jahreshälfte einen Gewinn pro Aktie von 0,35 US-Dollar realisiert. Dies liege um 0,01 US-Dollar unter dem Resultat des Vorjahres. Barrick habe 1,864 Mio. Unzen Gold produziert. Dafür seien Barkosten von 157 US-Dollar pro Unze entstanden. Im Jahr zuvor habe die Produktion bei 1,801 Mio. Unzen gelegen. Dabei hätten die Kosten pro Unze bei 138 US-Dollar gelegen. Für das ganze Jahr 2001 rechne Barrick nun mit einer Produktion von 3,5 Mio. Unzen Gold. Die Kosten pro Unze erwarte man jetzt bei 158 US-Dollar pro Unze. Bisher habe man eine Produktion von 3,8 Mio. Unzen bei Kosten von 156 US-Dollar pro Unze erwartet. Ursache für die veränderte Prognose seien die Kosten bei El Indio, die Ausgaben zur Erforschung und die Energiekosten bei Goldstrike.

Aufgrund dieser Veränderung hätten sich die Analysten von Merrill Lynch dazu entschlossen, die Prognose für 2001 anzupassen. Man erwarte nun für den Gewinn pro Aktie und den Cash Flow pro Aktie (CFPS) statt 0,75 US-Dollar und 1,56 US-Dollar nur noch 0,71 US-Dollar und 1,53 US-Dollar. Für 2002 erwarte man weiterhin einen EPS von 0,73 US-Dollar und einen Cash Flow pro Aktie von 1,51 US-Dollar.

Barrick erwarte, dass man den Merger mit Homestake im 4. Quartal komplettiert habe. Damit werde ein Produzent von 6 Mio. Unzen Gold entstehen. Der Merger habe nach Meinung der Aktienspezialisten eine etwas abschwächende Wirkung auf den EPS und CFPS der Barrick.

Aufgrund der vorgenommenen Analyse habe man sich dazu entschlossen, die Aktie der Barrick weiterhin zur Akkumulation zu empfehlen. Langfristig empfehle man den Kauf der Aktie.




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