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Banco Santander kaufen 21.06.2006
Aktienservice Research
Westerburg, 21. Juni 2006 (aktiencheck.de AG) - Die Analysten von "Aktienservice Research" empfehlen derzeit die Aktien der Banco Santander Central Hispano (ISIN ES0113900J37 / WKN 858872) zum Kauf.
Das spanische Kreditinstitut Banco Santander Central Hispano (BSCH) habe in den vergangenen Jahren neben organischem Wachstum auch durch Zukäufe zugelegt. Daran wolle die Bank auch künftig anknüpfen, wie Firmenlenker Emilio Botin jüngst auf der Hauptversammlung bekräftigt habe. Konzentrieren wolle sich BSCH vor allem auf das Privatkundengeschäft. Der Vorstand habe betont, dabei selektiv vorgehen zu wollen und Akquisitionen nur dann durchzuführen, wenn sie Wert steigernd seien. Dabei schaue BSCH offenbar auch nach Nordamerika. In den vergangenen Wochen hätten sich die Spanier einen Anteil von rund 21 Prozent an der US-Bank Sovereign gesichert und so Zugang zum US-Bankenmarkt erlangt - Kostenpunkt rund 2,4 Milliarden US-Dollar. Im Jahr 2008 könne BSCH Sovereign unter bestimmten Bedingungen vollständig übernehmen.
Übernahmen seien aber nicht alleinige Wachstumstreiber. Auch die Geschäfte würden bestens laufen und der Vorstand habe sich beim Ausblick optimistisch gezeigt. Vor allem im Kerngeschäft, der privaten Konsumfinanzierung, fahre BSCH dicke Gewinne ein und wachse kräftig. In diesem Jahr wolle die Bank hier um mindestens 20 Prozent zulegen. Insgesamt erziele das Privatkundengeschäft rund 78 Prozent der Konzerneinnahmen. Die in den 90er Jahren eingeleitete Fokussierung zahle sich somit weiter aus. Vermögensmanagement und Versicherung würden hingegen nur rund neun Prozent ausmachen. Angesichts der vergleichsweise geringen Aktivitäten an der Börse sei die Bank somit auch nur marginal von Schwankungen des Marktes betroffen. So sollten die Gewinne auch bei anhaltender Marktschwäche weiter zulegen und das Unternehmen solide Wachstumsraten aufweisen.
Auch konzernweit sei der Vorstand zuversichtlich. Der Nachsteuergewinn solle im laufenden Jahr auf 7 Milliarden Euro steigen. Dies wäre ein Plus von gut zwölf Prozent. Ohne Berücksichtigung außerordentlicher Gewinne sei nach Angaben des Managements ein Ergebnis von 6,5 Milliarden Euro drin, nach 5,2 Milliarden Euro im Vorjahr. Lege man diese Ziele zu Grunde, dürfte das Ergebnis je Aktie (EPS) von 0,99 Euro im Vorjahr auf 1,12 Euro klettern. Grundlage für die Zuversicht sei ein starkes erstes Quartal 2006. BSCH habe hier deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Der Überschuss sei um 26 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro gestiegen. Operativ habe BSCH um knapp 30 Prozent auf rund 2,7 Milliarden Euro zugelegt. Zuwächse habe BSCH in allen Regionen und Geschäftsbereichen verzeichnet. Einen positiven Einfluss hätten außerdem die Wechselkurse gehabt. Stark sei auch der Zinsüberschuss: Er habe sich in den ersten drei Monaten um 22,5 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro erhöht.
Nach Rekordergebnissen in allen Geschäftsbereichen in den ersten drei Monaten 2006 sei den Angaben zufolge außerdem das zweite Quartal bisher sehr positiv verlaufen. Dieses lasse erneut gute Ergebnisse erwarten. Fundamental stimme es also. Dafür spreche auch die exzellente Eigenkapitalrendite (ROE), die sich gegenüber dem Vorjahr von 15,2 auf 17,2 Prozent verbessert habe. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Eigenkapitalrendite der weltweiten Bankenbranche sei im Jahr 2005 von 13,4 auf 15 Prozent gestiegen. BSCH habe seinerzeit 16,6 Prozent erreicht. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 9,5 sei die Aktie außerdem günstig bewertet. Langfristig orientierte Investoren könnten daher Käufe in Erwägung ziehen.
Vor diesem Hintergrund lautet das Rating der Analysten von "Aktienservice Research" für die Aktien der BSCH auf "kaufen". Der Stoppkurs sollte bei 9,50 Euro platziert werden.
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