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Endesa Upgrade


09.07.2001
Nord LB

Die Aktie der Endesa S.A. (WKN 871028) wird vom Researchteam der Norddeutschen Landesbank von "Halten" auf "Akkumulieren" heraufgestuft.

Im ersten Quartal 2001 sei der Umsatz leicht um 2,7% auf 3,6 Mrd. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesunken. Größere Regenfälle hätten den Einsatz von Wasserkraft wieder profitabler werden lassen, und hier sei der Konkurrent Iberdrola begünstigt. Fortschritte auf der Kostenseite und Beteiligungsverkäufe hätten den Nettogewinn jedoch um rund 20% auf 384 Mio. Euro steigen lassen. Der operative Gewinn sei um 2,3% auf 946 Mio. Euro gestiegen. Trotz der konjunkturbedingt geringeren Nachfrage in Spanien habe Endesa durch niedrigere Preise aus dem Elektrizitätspool und Produktivitätssteigerungen in Spanien und Südamerika somit gute Ergebniszahlen vorlegen können. Das internationale Geschäft habe weiter die Profitabilität des Konzerns gestützt. Auch habe man dort den Umsatz um 6% steigern können. Internationale Aktivitäten würden im ersten Quartal 35% des Stromabsatzes repräsentieren, 37% des operativen Gewinns und 45% des Nettogewinns.


Eine Kehrtwende scheine sich im Geschäftsbereich Telekommunikation anzubahnen. Bei einem günstigen Angebot wolle der Vorstand den 28%-Anteil an der Telekom-Holding Auna abgeben. Als potenzieller Käufer komme hier die Telecom Italia in Frage, die 27% am Konsortium halte. Der Liquiditätszufluss sei für den Ausbau der Aktivitäten in Südamerika und Europa durchaus willkommen.

Endesa verfolge weiterhin die Strategie, in Europa zu expandieren. Dadurch solle nicht nur der Strombereich verstärkt sondern auch der Multi-Utility-Charakter des Unternehmens deutlicher hervorgehoben werden. In West- und Osteuropa seien daher insbesondere Gas- und Wasseraktivitäten im Fokus. Bis zum Jahre 2004 sollen daher rund 15 Mrd. Euro investiert werden. Schwerpunkt des Auslandsgeschäfts sei nach wie vor Südamerika, wo Endesa 10% Marktanteil besitze und der führende private Stromanbieter sei. Im Geschäftsjahr 2000 habe Enersis in Chile allein 30% zum Konzerngewinn beigesteuert. Zu einem deutlichen Produktivitätsanstieg habe auch die Implementierung des Kosteneinsparungsprogramms Genesis geführt. Zwei Problemkreise gebe es zur Zeit in Südamerika. Zum einen Finanzrisiko durch wirtschaftliche Misere in Südamerika, die auf andere Länder überschwappen könnte. Weiterhin stelle die Trockenheit in Brasilien ein Problem für Versorgungsunternehmen dar.

Nach der Absage der Fusion mit Iberdrola stehe weiterhin die Beteiligungspolitik im Mittelpunkt. In den nächsten vier Jahren seit dabei insbesondere Europa im Fokus. Zudem sollen auf dem spanischen Markt die Gasaktivitäten weiter ausgebaut werden, um so teilweise die negativen Effekte der Strompreisliberalisierung zu kompensieren. Auch in Brasilien sei eine Ausweitung der Aktivitäten geplant. Charttechnisch sei derzeit noch eine Bodenbildung im Gange.

Da die strategische Ausrichtung für die nächsten Jahre erfolgversprechend sei, stufe das Researchteam die Aktie auf Akkumulieren hoch.



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