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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 150,74 $ |
151,25 $ |
-0,51 $ |
-0,34 % |
24.04/22:10 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US8574771031 |
864777 |
- $ |
- $ |
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State Street attraktive Anlage 13.07.2001
Merck Finck & Co.
Nach Ansicht der Analysten von der Privatbank Merck Finck & Co aus München sind die Aktien der State Street Corp. (WKN 864777) ein attraktives Investment.
State Street sei die zweitgrößte Depotbank und der größte Anbieter von Finanzdienstleistungen (Abwicklung von Wertpapiertransaktionen, Preisfeststellung für Investmentfonds u.ä.) für Investmentgesesellschaften und Banken weltweit. Zudem sei die Firma der fünftgrößte Asset Manager der USA.
Als Depotbank betreue State Street über sechs Billionen US-Dollar an Vermögen. Als Vermögensverwalter konzentriere sich die Gesellschaft auf index-orientierte Strategien und verwaltet 700 Mrd. US-Dollar. Die Größe des Geschäftsvolumens ermögliche Skaleneffekte und eine breite Diversifikation hinsichtlich Kundenstruktur und Dienstleistungen.
Das Ertragswachstum sei in der Vergangenheit sehr konstant gewesen, was auf die Art der Geschäftstätigkeit zurückzuführen sei. Im Gegensatz zum klassischen Investmentbanking, wo die Einnahmen (Provisionserträge oder Beratungsgebühren bei M&A) in Abhängigkeit von der Börsenlage sehr deutlich schwanken, seien die Erträge bei State Street weniger volatil. Provisionen und Honorare seien nämlich entweder fest vereinbart oder vom betreuten Volumen abhängig. Auf diese Weise bleibe ein Großteil der Erträge trotz Börsenschwankungen doch gut kalkulierbar.
Darüber hinaus habe sich State Street eine hervorragende Position aufgebaut und profitiere vom Know How und der Größe des Geschäftsvolumens. Bei weltweiten Finanztransaktionen werde Solidität und (technische) Zuverlässigkeit geschätzt. Die Fluktuation unter den Kunden sei somit gering, zudem seien Asset Management und Depotbankfunktion als Geschäftssparten voneinander unabhängig, was eventuelle Kundenverluste zusätzlich abmildert. Auch in der Neukundenakquise sei das Unternehmen erfolgreich. So seien zu Beginn des Jahres 2000 einige neue große Kunden gewonnen worden (u.a. Merrill Lynch Asset Management, PIMCO).
Eine ähnlich stabile Entwicklung des Geschäfts erwarte man bei Merck Finck & Co auch für die Zukunft. Aufgrund der konstanten und gut kalkulierbaren Geschäftsentwicklung werde die Aktie zurecht mit einem höheren KGV bewertet als übliche Universalbanken.
Die Analysten würden das für die Zukunft geschätzte Wachstum von 15% für realistisch halten. Vor diesem Hintergrund empfehle man die Aktie als attraktives Investment mit geringerem Risiko als die reinen Investmentbanken.
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