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Österr. Elektr. halten


06.07.2001
RZB Österreich

Die Analysten der österreichischen Raiffeisenzentralbank (RZB) bleiben auch nach der Finalisierung der künftigen Zusammenarbeit in Oberösterreich bei ihrer Empfehlung "halten" für die beiden österreichischen Stromlieferanten EVN und Österreichische Elektrizitätswirtschafts AG (WKN 877738), kurz: Verbund.

Am 4. Juli sei die Entscheidung in Oberösterreich gefallen: Das Land habe einen 25%-Anteil der Energie AG an die Energie Allianz (EVN, WienStrom, Linz AG und Bewag/Begas) um ATS 6,01 Mrd. verkauft. Im Gegenzug erwerbe die Energie AG 17% und die Linz AG 10% an der Energie Allianz. Die gemeinsame Beteiligung räume den neuen Partnern eine Sperrminorität ein. Somit würden die Energie AG und die Linz AG gleichberechtigte Partner in der Allianz neben EVN (32%) und WienStrom (32%). Energie Allianz und Energie AG hätten auch zusätzliche gegenseitige Verschränkungen bis 2006 vereinbart. Die Energie Allianz könne im Rahmen einer Call-Option weitere 12% an der Energie AG von der Landesregierung um ATS 2,3 Mrd. kaufen.


Weiter erhalte die Linz AG 12,5% an Energie Oberösterrich, welche gleichzeitig 25% der Linz AG erwerbe. Die Energie AG halte weiterhin ihre 6,49% Beteiligung an EVN aufrecht. Am 11. Juli werde die Zukunft der Beteiligungen der Energie AG an den tschechischen Energieversorgern weiterverhandelt. Mit dieser Akquisition könne die Energie Allianz ihr Versorgungsgebiet bis auf 4 Millionen Kunden vergrößern.

Verbund und Energie Steiermark (ESTAG) hätten eine Entscheidung über die Neustrukturierung ihrer gemeinsamen Stromaktivität getroffen: Im 2. Halbjahr 2001 sollten demnach drei Tochtergesellschaften gegründet werden: AHP, der gemeinsame Wasserstromproduzent mit Stromabsatz von 50.000 GWh, ATP, eine Tochtergesellschaft für die thermischen Kraftwerke mit einer Erzeugungskapazität von 1,800 MW, sowie eine Tochter für den Stromvertrieb in der Steiermark. Verbund und Estag würden ihren Auftritt in Österreich, Slowenien und Kroatien koordinieren. Durch die neue Struktur könnten die Partner Synergieeffekte von ATS 500 Mio./Jahr erzielen.

Angesichts der erwarteten radikalen Änderungen am Strommarkt bleiben die Analsten der RZB bei ihren Empfehlung Neutral für Verbund.




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