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American Express Aktie der Woche 13.04.2006
boerse.de-Aktienbrief
Für die Experten von "boerse.de-Aktienbrief" ist American Express (ISIN US0258161092 / WKN 850226) die "Aktie der Woche".
Das traditionsreiche Unternehmen sei 1850 in New York durch den Zusammenschluss mehrerer Spediteure, Postkutschenbetreiber und Expressboten entstanden. Da Banken von Anfang zu den treuesten Kunden gezählt hätten, habe American Express den Paket- und Frachttransport schon früh zugunsten eigener Finanzprodukte zurückgeschraubt. 1882 habe der Finanz-Champion das Geschäft mit Geldanweisungen gestartet, das sich schnell als sehr erfolgreich erwiesen habe und 1891 sei mit dem Travelers Cheque der weltweit erste Reisescheck eingeführt worden. 1915 sei die Gründung einer Reiseabteilung erfolgt, die vor allem Touren nach Europa, Südamerika und Fernost organisiert habe. In den 20er Jahren sei das Unternehmen zum größten amerikanischen Reiseveranstalter aufgestiegen und könne diese Spitzenposition bis heute für sich beanspruchen. Nachdem 1958 die erste American Express-Karte auf den Markt gebracht worden sei, gelte Amex heute weltweit als Synonym für Kreditkarten.
Seit dem Spin-Off der Vermögensverwaltungs-Sparte Ameriprise Financial im September letzten Jahres konzentriere sich American Express voll auf das Kerngeschäft mit Kreditkarten, Reiseschecks sowie als Reiseveranstalter. Wichtigstes Unternehmens-Standbein sei dabei das Geschäft mit den inzwischen sechs verschiedenen Kreditkarten, das im Dezember durch Kooperationen mit der Bank of America sowie den beiden Champions-Kollegen Citigroup und HSBC gestärkt worden sei.
Auf diese Weise solle der Abstand zu den großen Rivalen Visa und Master-Card verringert werden. Denn in den USA sei American Express mit einem Marktanteil von 21% derzeit nur die Nummer 3, wobei Amex aber über einen wesentlich konsumfreudigeren Kundenstamm verfüge. Denn mit einem jährlichen Durchschnittsumsatz von 9.460 US-Dollar - wovon American Express 2,54% Transaktionsgebühren zufließen würden - gäben Amex-Karteninhaber viermal mehr als die Kunden der Konkurrenz aus. Zudem verdiene der Finanz-Champion an den Gebühren der weltweit 71 Mio. Kreditkarteninhaber, die jährlich zwischen 65 und 395 US-Dollar an Amex bezahlen würden. In 2005 habe American Express vor allem auf Grund deutlich höherer Kreditkartentransaktionen einen Umsatzanstieg um 10% auf 24,3 Mrd. sowie ein Gewinnplus von 8% auf 3,73 Mrd. US-Dollar erzielt.
Mit einer unterdurchschnittlichen Verlust-Ratio von 2,01 (Gewinn-Konstanz 80%) sowie einer jährlichen Kurs-Rendite von 14% - zuzüglich 1% Dividenden-Rendite - stelle American Express die Finanztitel aus dem DAX ganz klar in den Schatten. Auch die Investment-Legende Warren Buffett sei seit Jahren von der langfristigen Anlagequalität der American Express-Aktie überzeugt. Über die Holding Berkshire Hathaway sei Buffett mit einem Anteil von 12,25% größter Amex-Aktionär.
Die Experten hätten American Express bisher viermal in ein Basis-Depot aufgenommen und lägen hier zwischen 24% und 74% und damit im Mittel steuerfreie 57% im Gewinn. Seit November 2005 habe die Aktie ihre Alltimehighs beständig nach oben geschoben, so dass sich für die Experten keine Einstiegsmöglichkeit ergeben habe. Nach acht Monaten mit Kursgewinnen in Folge habe im März eine Konsolidierung begonnen, durch die nun ein Nachkaufsignal ausgelöst worden sei. Die Experten nähmen American Express daher als defensives Investment in das heutige Basis-Depot auf, mit der Aussicht auf eine Kursverdoppelung bis 2011.
Nach Ansicht der Experten von "boerse.de-Aktienbrief" ist der American Express-Titel die "Aktie der Woche".
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