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Instinet kaufen 03.07.2001
Hornblower Fischer
Die Aktie der weltweit größten elektronischen Handelsplattform Instinet (WKN 655941) ist seit dem Mai an der Nasdaq notiert, berichten die Analysten von Hornblower Fischer.
Der Name der Gesellschaft sei bisher nur als Quelle für Aktienkurse verbunden. Doch Instinet sei mehr als nur eine elektronische Plattform. Vielmehr sei die Gesellschaft die weltweit größte unabhängige Brokerfirma. Im Zuge alternativer Handelssysteme würden Electronic Communication Networks (ECN’s) wie Instinet zweifelsohne in zunehmender Konkurrenz zu den traditionellen Intermediären an der Nasdaq treten. Mit insgesamt 3.100 institutionellen und professionellen Investoren habe Instinet seit rund einem Jahr den Marktanteil von 11,3% (Q1 2000) auf inzwischen 15,1% (Q1 01) kontinuierlich ausbauen können. Während vergleichbare ECN’s von der Korrektur an den Aktienmärkten und den damit einhergehenden rückläufigen Handelsvolumina seitens der Privatanleger negativ in Mitleidenschaft gezogen worden seien, habe Instinet angesichts der Konzentration auf die institutionelle Kundschaft von den steigenden Handelsvolumina der letzten Monate profitieren können.
Nicht zuletzt die hohe Liquidität dürfte die Investoren dazu verleitet haben, Instinet zu präferieren. Im Gegensatz zur stark rückläufigen Performance an den US-Aktienmärkten hätten die Trading Volumes auf der Instinet-Plattform im 1. Quartal neue Höchststände erreicht, wobei Instinet zusätzlich von den stark zunehmenden Trading-Aktivitäten in europäischen und asiatischen Aktien begünstigt worden sei. Im Jahr 2000 habe die Firma bei Einnahmen in Höhe von 1,4 Mrd. US-Dollar einen Vst-Gewinn von knapp 400 Mio. US-Dollar erzielt. Im 1. Quartal habe Instinet diese Entwicklung mit einem zweistelligen Anstieg beider Kennzahlen fortsetzen können. Vor dem Hintergrund der einzigartigen Position und einer Vielzahl weiterer Wachstumsopportunitäten – vor allem bei außeramerikanischen Aktien und im Handel mit Rentenpapieren – spreche vieles dafür, dass der Aktienkurs auf mittlere Sicht zumindest die zwischenzeitigen Höchstkurse bei 21,75 US-Dollar überwinden sollte.
Da die Analysten von Hornblower Fischer davon ausgehen, dass Instinet im Zuge des bevorstehenden Konzentrationsprozesses als Konsolidierungsgewinner unter den ECN’s hervorgehen wird, stufen sie die Aktie in einer erstmaligen Einschätzung auf „kaufen“.
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