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RHI halten 24.03.2006
Erste Bank
Brigitte Kellerer-Wendelin, Analystin der Erste Bank, stuft die Aktie von RHI (ISIN AT0000676903 / WKN 874182) mit "halten".
Der Feuerfestkonzern habe diese Woche seine vorläufigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2005 veröffentlicht. Die veröffentlichten Umsatz- und Ergebniszahlen hätten im Wesentlichen im Rahmen der Analystenerwartungen gelegen. Der Umsatz der Gesamtgruppe (Feuerfest und Heraklith) habe sich auf EUR 1.451 Mio. belaufen und sei somit um 11,9% angestiegen. Ohne der im Januar verkauften Heraklith Gruppe habe der Umsatz bei EUR 1.199,4 Mio. (2004: EUR 1.119,8 Mio.) gelegen.
Das vorläufige EBIT der Gesamtgruppe für 2005 sei mit EUR 139,5 Mio. bekannt gegeben. Dieser Anstieg sei vor allem auf die gute Geschäftsentwicklung von Heraklith zurückzuführen. Ohne der Heraklith Gruppe habe das EBIT des Konzerns mit EUR 117,8 Mio. unter dem Vorjahr gelegen. Wesentlich hierfür verantwortlich sei der sich im vierten Quartal 2005 weiter verstärkte Margendruck im Feuerfestgeschäft aufgrund der gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise gewesen. Das Finanzergebnis der Gruppe habe sich mit dem kontinuierlichen Abbau der Finanzverbindlichkeiten verbessert und der Jahresüberschuss habe für 2005 somit EUR 98,1 Mio. (2004: EUR 95 Mio.) betragen.
Mit dem Verkauf der Heraklith Gruppe konzentriere sich der RHI-Konzern jetzt ausschließlich auf den Bereich Feuerfest, der über die kommenden Jahre über dem Branchenschnitt wachsen solle. Aufgrund eines guten Auftragseingangs und der zuletzt durchgeführten Preiserhöhungen sei das Management für das erste Quartal 2006 optimistisch, die Margen wiederum zu heben. Die hohen Preise bei den Qualitätsrohstoffen würden aber auch 2006 weiterhin ein wesentliches Thema für die Gruppe bleiben. Basierend auf den veröffentlichten vorläufigen Zahlen würden die Analysten nun ihre Schätzungen etwas überarbeiten.
Die Empfehlung der Analysten der Erste Bank für die Aktie von RHI lautet "halten".
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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