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Merrill Lynch halten 27.06.2001
Hornblower Fischer
Die Analysten von Hornblower Fischer stufen Merrill Lynch (WKN 852935) auf „halten“ ein.
Nachdem die US-Konkurrenz wenigstens die reduzierten Erwartungen der Analysten weitestgehend erfüllen konnten, werde dies Merrill Lynch nicht gelingen. Nach einem verwässerten Ergebnis von 87 Cent je Aktie im 1. Quartal habe Merrill Lynch signalisiert, dass sich der verwässerte Gewinn im 2. Quartal nur noch zwischen 52 und 57 Cent (anstatt 78 bis 87 Cent) bewegen werde. Das Brokerhaus habe dies mit den derzeit schwierigen Bedingungen an den Aktienmärkten sowie gesunkenen Erträgen im Aktien- und Rentenhandel begründet. In einem Conference Call habe CEO David H. Komansky darauf verwiesen, dass sich die Ergebnissituation in den letzten vier Wochen nochmals spürbar verschlechtert habe, so dass letztendlich die Schätzungen der Analysten nicht eingehalten werden können.
Ohne Zweifel leide eine global breit aufgestellte Investmentbank wie Merrill Lynch an der konjunkturellen Talfahrt diesseits und jenseits des Atlantiks. Das weltweit eingebrochene Geschäft für Neuemissionen und Unternehmenstransaktionen (M&A), sowie die starke Exposition im Asset Management, schlage sich bei einer Investmentbank wie Merrill Lynch stärker nieder, als bei Lehman Brothers oder Goldman Sachs. Allerdings habe sich die Position von Merrill Lynch nicht so stark eingetrübt, wie man zunächst annehmen könnte. Zwar habe sich das Ranking des Brokers im Geschäft mit Neuemissionen per Ende Mai 2001 um einen Platz auf den vierten verschlechtert, jedoch habe Merrill Lynch bei den angekündigten Transaktionen in Europa in den letzten drei Monaten seine Position stabilisieren und im Mai sogar das Volumen des Vorjahres übertreffen können. Dies spreche dafür, dass der größte Broker in den USA keine größeren Marktanteile in diesen ertragsstarken Feldern verloren habe.
Zuviel Optimismus sei dennoch nicht angesagt. Einerseits würden sich die Volumina an den Börsen auf absehbare Zeit nicht erhöhen, andererseits rechnen die Analysten von Hornblower Fischer nicht vor dem vierten Quartal mit einer Erholung bei den M&As. Somit sei die Aktie derzeit nur eine Halteposition.
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