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Novartis Einstiegschance 21.06.1998
LRP
Wertpapierkennummer: 904 278
Die spektakuläre Verschmelzung der Schweizer Traditionsunternehmen Ciba-Geigy und Sandoz in die neugegründete Gesellschaft Novartis Ende 1996 hat in der Branche Maßstäbe gesetzt. Entstanden ist ein reiner Life-Sciences-Konzern mit hoher Innovationskraft, dessen strategische Ausrichtung auf die Divisionen Gesundheit (Umsatzanteil 60 Prozent), Agribusiness (27) und Nutrition (13) den Spin-off der Chemieaktivitäten beinhaltete. Schlüssel für die Einschätzung der zukünftigen Entwicklung der Gruppe ist das Pharmageschäft. Hier liegen die maßgeblichen Wachstumschancen. In der Sparte Gesundheit wurde schon 1997 der Löwenanteil (72 Prozent) des operativen Ergebnisses verdient. Mit einem Marktanteil von rund 4,5 Prozent gehören die Baseler zu den führenden drei Unternehmen der Pharmabranche weltweit. Ein weitgefächertes Produktportfolio, erfolgreiche Markteinführungen und eine außergewöhnlich gut gefüllte Forschungspipeline bilden ein solides Fundament. So konnte die Umsatzrendite 1997 weiter auf 26,7 (24,6) Prozent vorangebracht werden. Angesichts der hohen Ambitionen eröffnet sich jedoch noch Potential. Denn die Branchenbesten erwirtschaften Betriebsgewinnmargen von über 35 Prozent. Im Agrosektor (Pflanzenschutz, Saatgut, Tiergesundheit) verbesserte sich die Erlösrendite auf 19,9 (18,3) Prozent. Hier verfügt Novartis als weltweite Nummer eins über eine hervorragende Marktstellung. Schwachpunkt ist der Bereich Ernährung (Baby-/Gesundheits- und medizinische Nahrung). Ein vollzogener Führungswechsel und die Trennung von Nebenbereichen sollen die Wende in der zuletzt rückläufigen Margenentwicklung von 10,5 auf 6,9 Prozent einleiten. Die hochgesteckten Fusionsziele wurden im ersten Geschäftsjahr 1997 sämtlich erreicht, teilweise sogar deutlich übertroffen. Dies belegt den erfolgreichen und reibungslosen Integrationsprozeß. Bei einem Umsatz von 31,2 Milliarden SFR (+19 Prozent) nahm der Reingewinn um 43 Prozent auf 5,2 Milliarden SFR zu. Zur Steigerung des operativen Ergebnisses um 1,9 Milliarden SFR trugen Währungeinflüsse 1,0 und Kostensynergien 0,9 Milliarden SFR bei. Auch die solide Bilanzstruktur verbesserte sich weiter (z.B. Eigenkapitalquote von 48 auf 52 Prozent). Auf die schlechter als erwartet ausgefallenen Erlöszahlen des ersten Quartals 1998 folgte ein heftiger Kursrückgang von rund 10 Prozent in der Spitze. Bei einem geschätzten Gewinn je Aktie für 1998 von 93 (76) und 1999 von 110 SFR berechnet sich ein im Branchenvergleich moderates KGV (1999) von 23. In Anbetracht der Chancen, die sich aus der starken Marktstellung, der vollen Produktpipeline, weiteren Fusionssynergien und dem aktionärsorientierten Management ergeben, könnten sich die jüngsten Kurskorrekturen als günstige Einstiegschance erweisen.
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