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San Paolo IMI kaufen


22.06.2001
Sparkasse Essen

Die Analysten der Sparkasse Essen empfehlen die Aktien von San Paolo IMI (WKN 916898) zum Kauf.

San Paolo IMI sei 1998 aus der Fusion der größten Privatkundenbank Istituto Bancario San Paolo di Torino und der Investmentbank Istituto Mobiliare Italiano entstanden. Zuletzt habe San Paolo die Banco di Napoli erworben und sei damit hinter der Intesa -BCI zur Nr. 2 in Italien geworden. Italien sei allerdings weiterhin "overbanked"! Obwohl die San Paolo IMI-Aktie seit Herbst 2000 dem EuroStoxx-Index angehöre, sei die Bedeutung und Kapitalisierung bei weitem zu gering, um mit den ganz großen Europäischen Spielern Deutsche Bank oder BNP Paribas mithalten zu können.


San Paolo sei damit gleichzeitig Jäger (Konsolidierung in Italien) und Gejagter (Fusions- oder Kooperationspartner auf Europäischem Parkett). San Paolo IMI halte über 2.000 Zweigstellen, sowie Repräsentanzen in Europa, Asien und Amerika. Die Aktivitäten der Turiner würden auch die Fondsgesellschaft Banco Fideuram, San Paolo Asset Management, den Leasinganbieter IMI Lease, sowie das Online-Brokerage @IMI Web umfassen. Die Versicherungssparte San Paolo Vita / San Paolo Life habe 1999 die höchsten Netto-Prämieneinnahmen im italienischen Lebensversicherungsmarkt verzeichnet.

San Paolo IMI habe im ersten Quartal ein Betriebsergebnis von 503 Mio. Euro, entsprechend 0,23 Euro je Aktie erzielt. Während der Handelsüberschuss vor dem Hintergrund eines schwierigen Börsenumfelds nur 65 Mio. Euro betragen habe, sei ein starker Zinsüberschuss von 785 Mio. Euro erzielt worden. Vielversprechend seien auch 2001 die Ergebnisse im Verkauf von Lebensversicherungspolicen. Auf dem italienischen Fondsmarkt sei San Paolo IMI die unumstrittene Nummer Eins!

Da die Kosten über den Erwartungen ausgefallen seien, habe das Management reagiert und ein Kostenprogramm verabschiedet, das insbesondere die Neuerwerbung Banco di Napoli in Schwung bringen solle. Nun sei bekannt geworden, dass ein Kostensenkungsprogramm die Kosten in der Gruppe um 10% reduzieren solle. Die meisten Initiativen hieraus würden das Jahr 2002 betreffen. Die vollen Auswirkungen würden 2003 zu erkennen sein. Geplant sei vor allem eine engere Anbindung der Banco di Napoli, die ambitionierte Kosten- und Ertragsziele bekommen habe. So solle die Eigenkapitalrentabilität in Neapel von 6,2% in 2000 bis 2004 auf 15% steigen, die Cost-Income-Ratio von 78% auf 57% verbessert werden.

Charttechnisch befinde sich die San Paolo IMI-Aktie in einem intakten Abwärts-Trendkanal. Bei 14 Euro liege eine starke Unterstützung. Die Analysten erwarten positive Reaktionen der Finanzmärkte auf die Kostensenkungsbemühungen und sehen damit das Timing derzeit günstig an. Ein charttechnisches Kaufsignal existiere nicht. Technisch wäre erst der Ausbruch über die 38-Tage-Linie (bei 15,76 Euro) als Kaufimpuls zu werten. Betrachte man den Chart langfristiger, erkenne man einen intakten Aufwärtstrend, der seit 1997 bestehe. Auf diesem Trend setze die Aktie aktuell auf. Eine Bestätigung dieses Trends durch Kursanstieg wäre eine ideale Unterstützung der Kaufempfehlung.




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