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National Bank Australia kaufen


20.06.2001
Die Telebörse-online

Die Analysten von „Die Telebörse-online“ halten die Aktie der National Bank Australia (WKN 853802) für empfehlenswert.

Mit 12,5 Mio. Kunden sei sie die größte australische Bank. Seit Anfang März habe sich der Kurs von etwa 14 auf aktuell 20,80 Euro ( Stand: 19.06.2001; 15:50 Uhr) verbessert. Es gebe einige Gründe, warum die Performance der National Bank Australia (NAB) weiterhin anhalte.

Rund 49% ihres Umsatzes habe die Bank auf dem heimischen Markt erzielt. Als hochprofitabel erweise sich das Retail Banking mit dem Schwerpunkt Hypothekargeschäft. Australien-Experten würden davon ausgehen, dass die Kreditnachfrage von Seiten der Häuslebauer auch weiterhin anhalten würden, denn noch immer würden die Immobilienpreise steigen - und dies bei sinkenden Zinsen. Allein im vergangenen Jahr hätten die australischen Großbanken in diesem Sektor 100 Mrd. Australische Dollar umgesetzt.

Als größter Profiteur des Immobilienbooms habe die NAB den Halbjahresgewinn für 2001 um 29% auf 2,03 Mrd. Australische Dollar gesteigert. Im Vorjahreszeitraum habe die Bank 1,57 Mrd. Australische Dollar erzielt. Der Umsatz sei um 32% auf 14,38 Mrd. Australische Dollar gestiegen. Die Dividende für das 1. Halbjahr steige um 13,6% auf 0,67 Australische Dollar.


Durch die 1999 erfolgreich übernommene Aktienfondsgesellschaft MLC, habe sich NAB auch ein wichtiges Standbein im Fondsgeschäft verschafft. Zugleich habe dieser Deal auch die Position im britischen Hypotheken- und Firmenkundengeschäft sowie in der Vermögensverwaltung gestärkt.

Seit 1987 habe sich die Bank durch insgesamt acht Akquisitionen auch international gut aufgestellt. Nun solle vor allem der britische Markt (derzeitiger Umsatzanteil 24%) stärker ausgebaut werden. Die Australier hätten angekündigt, vor allem im Süden Englands akquirieren zu wollen. Außerdem werde eine Notierung an der Londoner Börse angestrebt.

Etwas zwiespältig sei die Position in den USA. Die 1995 erworbene Bank Michigan National laufe nicht sehr gut und solle offensichtlich verkauft werden. Zwar sei mit der Übernahme von HomeSide (1998) der Einstieg in den amerikanischen Hypothekenmarkt gelungen. Der leide aber gegenwärtig unter hohem Margendruck und geringerem Wachstum. Auch in diesem Bereich sei eine Bereinigung nicht ausgeschlossen.

Die Zukunft sähen die Australier ziemlich optimistisch. In 2001 wolle die Bank um 13,3%, 2002 um 15,6% und 2005 um 14,3% wachsen.

Auch wegen der hohen Dividendenrendite von 4,8% (2001) und 5,3% (2002) ist der Wert empfehlenswert, so die Analysten von „Die Telebörse-online“.




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