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Orthovita Nanophantasie


18.06.2001
Der Anlegerbrief

Nach Darstellung der Experten von „Der Anlegerbrief“ handelt es sich bei Orthovita (WKN 914566) zwar um ein reines Venture-Captital-Investment, dass jedoch mit Nanotechnologie-Phantasie angereichert ist.

Orthovita entwickele mit Hilfe der beiden Technologie-Plattformen „Cortoss“ und „Vitoss“ orthopädische Knochenimplantate mit dem Schwerpunkt Wirbelsäule und eine Reihe von Knochenersatzprodukte und traumatologische Anwendungen.

Im Dezember 2000 habe Orthovita die FDA-Zulassung für das Nanoprodukt „Vitoss“ erhalten. Dabei handele es sich um das weltweit erste Füllmaterial, das zu 90 Prozent aus Beta Tricalciumphosphat-Partikeln im Nanometerbereich bestehe und als poröses Gerüst das natürliche Knochenwachstum fördere.


Für den stark wachsenden Osteoporose-Markt verfüge das Unternehmen über die patentierte Cortoss Biomaterial-Plattform. Diese basiere auf bioaktiven Glas- und nichtresorbierbaren Resin –Kortikalersatzmaterialien und werde sowohl in Injektionsform als auch als Kit erhältlich sein. Die Indikation der Injektionsform erstrecke sich dabei von der Schädelchirurgie bis hin zur Wirbelsäulenfixierung. Das Besondere an dieser Fixierung sei, dass das Biomaterial direkt in den brüchigen Wirbel eingespritzt werde und somit auch bei Osteoporose-Patienten eine feste Verankerung von Knochenschrauben ermögliche.

Positiv müsse noch der Umstand hervorgehoben werden, dass Orthovita, trotz des negativen Umfeldes am Kapitalmarkt, im ersten Quartal ein Private-Placement in Höhe von 12,5 Millionen US-Dollar erhalten habe. Darüber hinaus hätte im Rahmen einer Kooperation mit Japan Medical Dynamic Marketing mit dem „VITOSS Synthetic Cancellous Bone Void Filler“ im japanischen Markt Fuß gefasst werden können.

Im Zuge dieses Abkommens hätten die Japaner noch 189.394 Aktien zu 5,28 US-Dollar erworben. Angesichts dieser Tatsache würden die Experten vom Anlegerbrief mit einer schnellen Kurserholung von bis zu 25 Prozent rechnen. Sollten alle Produkte zum geplanten Zeitpunkt zugelassen werden, könnten im Jahr 2003 bereits 30 Millionen US-Dollar umgesetzt werden. Bei einem Gewinn von 20 Cents je Aktie errechne sich dann ein KGV von 19,7.

Die Analysten von „Der Anlegerbrief“ kommen zu dem Fazit, dass ein Engagement in Orthovita zwar mit enormen Potenzialen verbunden, aber dennoch nur für spekulative und nervenstarke Langfristanleger geeignet sei.




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