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Rieter übergewichten


09.02.2006
Zürcher Kantonalbank

Armin Rechberger, Analyst der Zürcher Kantonalbank, bewertet die Rieter-Aktie (ISIN CH0003671440 / WKN 869929) mit "übergewichten".

Rieter habe für 2005 einen Bestellungseingang von 3.233 Mio. CHF ausgewiesen, was in Lokalwährungen einem Plus von 3,5% entsprochen habe. Der Umsatz sei organisch um rund 4,2% auf 3.160 Mio. CHF zurückgegangen. Der Bestellungseingang habe 6,3%, der Umsatz 2,2% über den Markterwartungen gelegen. Der Umsatz der Textildivision habe organisch um 13% auf 1.109 Mio. CHF abgenommen.


Nach dem Ablaufen der Exportquoten hätten die Chinesen bei den Filamentgarnen (Chemiefasern) teilweise Überkapazitäten aufgebaut. Da die USA und die EU Mitte 2005 wieder Quoten eingeführt hätten, sei die Investitionsneigung in China zurückgegangen, worunter Konkurrent Saurer mit Fokus auf Filamentgarnen stark gelitten habe (Bestellungseingang -15%). Rieter, mit größerem Engagement bei den Stapelfasern (Baumwolle), habe hingegen von der hohen Nachfrage aus Indien und der Türkei profitiert, die den neuen Quoten nicht unterlägen. Der Auftragseingang habe sogar um 7,9% gesteigert werden können.

In Rieters zweiter, größerer Division Automotive Systems (Schall- und Hitzedämmungen) sei der Umsatz organisch um 1,4% auf 2.037 Mio. CHF gestiegen. Rieter habe in Nordamerika von der starken Verankerung bei japanischen Autoherstellern profitiert, die Marktanteile im rückläufigen US-Markt hätten gewinnen können. Das Unternehmen habe erneut bekräftigt, dass es 2005 den Vorjahres-EBIT nicht ganz erreicht haben dürfte, aber ein höheres Finanzergebnis und somit einen optimistischeren Ergebnisausblick prognostiziert.

Auf Grund der stabilen hohen Cashflows, der starken Eigenkapitalbasis und der kontinuierlichen EBIT-Margen halten die Analysten der Zürcher Kantonalbank an ihrer Empfehlung "übergewichten" für die Rieter-Aktie fest.

Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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