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RHI neutral


12.06.2001
RZB Österreich

Die Analysten der österreichischen Raiffeisenzentralbank (RZB) bleiben auch nach Veröffentlichung der Zahlen des 1. Geschäftsquartals bei ihrer Empfehlung "halten" für den österreichischen Produzenten von feuerfesten und Dämmstoffen, RHI (WKN 874182).

Die Zahlen von RHI zum 1. Quartal 2001 hätten im Rahmen der Erwartungen der Analysten gelegen. Der Umsatz sei um 8,6 % auf Euro 471,9 Mio. gefallen, der zum Großteil auf den Verkauf der Sparte Isolieren und der Schließung zweier Feuerfestwerke in den USA zurückzuführen sei. Das EBIT sei marginal von Euro 9,0 Mio. auf Euro 10,2 Mio. gestiegen. Das Finanzergebnis schätzen die Analysten auf negative Euro 15 Mio., woraus sich ein negatives Ergebnis vor Steuern von Euro 4,8 Mio. errechne. Auch im 2. Quartal 2001 werde es aufgrund des schwierigen Nordamerikageschäftes im Feuerfestbereich keine wesentliche Ergebnisverbesserung geben, für das Gesamtjahr 2001 erwarten die Analysten aber einen Anstieg des Gewinnes je Aktie von Euro 1,07 auf Euro 1,33 (u. a. niedrigere Steuerquote, Einmalerlöse aus Dämmen).


Geschäftsbereich Feuerfest: Im 1. Quartal 2001 sei der Umsatz dieses Geschäftsbereichs um ca. 7% auf Euro 398 Mio. (= 85 % v. Konzernumsatz) gesunken, was auf den Verkauf zweier Werke und die im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Stahlproduktion in den USA zurückzuführen sei. Das EBIT sei um 8 % auf Euro 16,5 Mio. gefallen, die EBIT-Marge mit 4,2% unverändert geblieben. Asien, Europa und Südamerika hätten eine zufriedenstellende Entwicklung aufgewiesen. Umsatz- und preisbedingte Ergebnisausfälle in Nordamerika hätten weitgehend positive Synergien von ca. Euro 12,5 Mio. aus der Integration von Harbison-Walker kompensiert.

Geschäftsbereich Dämmen: Dämmen habe bei einem konsolidierungsbedingt um 8% auf 46 Mio. Euro gestiegenen Umsatz ein gleichbleibendes EBIT von Euro -0,1 Mio. erzielt. Der Dämmstoffbereich werde im Jahr 2001 strategisch neu ausgerichtet werden. Als wahrscheinlichste Variante stehe die Hereinnahme eines Partners bis zu maximal 50 % zur Diskussion. Aus der strategischen Neupositionierung könnte der RHI ein zusätzlicher Ergebnisbeitrag für 2001 zufließen.

Die Analysten der RZB erwarten für das 2. Quartal aufgrund weiterer Restrukturierungsmaßnahmen keine Verbesserung der Ergebnisse. Im 2. Halbjahr würden kostenseitige Einsparungsmaßnahmen und Erlöse aus Portfolio-Devestitionen die Ergebnisse verbessern. Aufgrund der weiterhin angespannten Finanzsituation und der konjunkturellen Risiken in der Stahlindustrie bleiben die Analysten bei ihrer "Neutral"-Empfehlung und verfolgen eine "Wait and see" Strategie.




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