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Xerox leicht übergewichten


12.06.2001
Aktienservice Research

Dem spekulativ ausgerichteten Investor empfehlen die Analysten von Aktienservice Research weiterhin die Aktien von Xerox (WKN 853906).

Der Hersteller und Vermarkter von elektronischem Büro-Zubehör wie bspw. Kopierer – hierbei sei das Unternehmen Weltmarktführer – habe im ersten Geschäftshalbjahr mit erheblichen Problemen wie verstärktem Wettbewerbs- und Preisdruck bzw. schwindenden Bruttomargen zu kämpfen gehabt. Ein Grossteil dieser Komplikationen seien auf die Konjunkturschwäche zurückzuführen. Darüber hinaus habe sich die Xerox-Aktie auch von hausgemachten Problemen belastet gezeigt wie bspw. die SEC-Untersuchung mit Verdacht auf Unregelmäßigkeiten in der Bilanz.

Kürzlich sei bekannt geworden, dass eine große Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Xerox-Bilanzen für korrekt befunden habe, wobei zusätzlich noch ein Gewinn von 50 Millionen US-Dollar ausgewiesen worden sei. Xerox habe dabei dennoch zugeben müssen, unwissentlich und damit unbeabsichtigt gegen bestimmte Generally Accepted Accounting Principles (GAAP-Richtlinie) verstoßen zu haben. Xerox bestreite jedoch, fiktive Geschäfte gebucht zu haben.


Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe die Xerox Corporation einen Nettoverlust von 243 Millionen US-Dollar hinnehmen müssen. Nach weltweiten Restrukturierungsmaßnahmen, bei der allein in Deutschland knapp 700 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verloren hätten, sei das Unternehmen im ersten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der Nettogewinn in den ersten drei Monaten habe sich bei einem Umsatz von 4,2 Milliarden US-Dollar auf 158 Millionen US-Dollar belaufen. Auch für das Gesamtgeschäftsjahr rechne die Geschäftsführung wieder mit schwarzen Zahlen.

Als Reaktion auf die veränderten Marktbedingungen verfolge Xerox seit Jahresbeginn ein umfangreiches Restrukturierungsprogramm, das vorwiegend auf die Realisierung höchstmöglicher Kosteneinsparungspotenziale ausgerichtet sei. Auf Anfrage würden die Kostenoptimierungsmaßnahmen bisher erfolgreich verlaufen. Sollte das Restrukturierungsprogramm auch bis zum Jahresende den gewünschten Erfolg nach sich ziehen, halte Aktienservice Research ein ausgeglichenes Ergebnis für realisierbar.

Im Folgejahr 2002 moderat verbesserte konjunkturelle Rahmenbedingungen zugrundegelegt, halte Aktienservice Research in 2002 bei Xerox ohne weiteres wieder ein EPS von 65 Cent für erzielbar. Auf Basis dieser Schätzung, die ungeachtet der positiven Perspektiven einigen Planungsrisiken unterliege, sei Xerox derzeit mit einem 02e-KGV von 15, sowie einer 02e-Umsatzmultiple von deutlich unter eins in Anbetracht der dominierenden Marktposition günstig bewertet. Vor diesem Hintergrund biete sich die Xerox-Aktie dem langfristig ausgerichteten Investor als eine spekulative Turnaround-Spekulation mit hohem Gewinnpotenzial, aber geringer Kapitalgewichtung an.

Das Fundamental-Rating der Analysten von Aktienservice Research lautet daher auf leicht übergewichten.




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