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Philip Morris "accumulate" 07.06.2001
Merrill Lynch
Die Analysten des Investmenthauses Merrill Lynch empfehlen unverändert, die Aktie des Tabakkonzerns Philip Morris (WKN 851777) zu akkumulieren.
Im Prozess Boeken gegen Philip Morris habe der Richter ein landesweit aufsehen erregendes Urteil gesprochen. Dem Kläger wurde eine Kompensationszahlung durch Philip Morris in Höhe von 5,5 Mio. US-Dollar zugesprochen. Dazu kämen noch 3 Mrd. US-Dollar an Bußgeld für die entstandenen Schäden. Diese Zahlung sei die bisher höchste, die einem Zivilkläger in einem Individualprozess zugesprochen worden sei. Als Reaktion auf dieses Urteil erwarte man, dass es zu einem starken Verkauf von Tabakaktien kommen werde.
Es werde nicht nur Bedenken wegen der Höhe dieses Urteils geben sondern auch wegen der noch andauernden, ähnlich gelagerten Fälle. Es bestehe die Möglichkeit, dass sich diese Prozesse an das Urteil im Fall Boeken vs. Philip Morris anpassen könnten. Philip Morris habe bisher nur diese Schlacht verloren, aber noch nicht den gesamten Krieg. Es bestehe noch immer die Möglichkeit, dass der Richter die Summen reduzieren könne. Außerdem gebe es noch das Revisionsgericht. In der Vergangenheit sei die Tabakindustrie meist sehr erfolgreich darin gewesen, veränderte Urteile in einem Revisionsprozess zu erreichen.
Die Nachricht vom Urteil passe in die allgemein schlechte Situation in der Tabakindustrie mit ihren niedrigen Investitionen. Die möglichen Auswirkungen solcher Prozesse sei noch immer im 40%-igen P/E Discount der Aktie von Philip Morris gegenüber Nahrungsmittel- und Bieranbietern reflektiert. Nach Meinung der Experten sollte man sich trotz dieser Entwicklung nicht davon abhalten lassen, die Vorteile von Philip Morris attraktiver Basis und dem gegenwärtig günstigen Kurs zu nutzen. Deswegen empfehle man unverändert, die Aktie zu akkumulieren.
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