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Bridgestone wenig interessant 08.06.2001
Wertpapier
Die Analysten des Anlegermagazins „Wertpapier“ raten derzeit von Investments in die Bridgestone-Aktie (WKN 857226) ab.
Die vom Autobauer Ford durchgeführte Rückrufaktion von 13 Millionen Firestone-Reifen belaste die Bilanz des Unternehmens mit 767 Millionen Euro. Der Gewinn des japanischen Reifenherstellers habe sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 80 Prozent auf 165 Millionen Euro reduziert. Der Umsatz habe nur noch 19,2 Milliarden Euro betragen, was einem Minus von knapp vier Prozent entspreche. Die Tochtergesellschaft Bridgestone/Firestone Inc. habe mit einem Verlust von 593 Millionen Euro seit acht Jahren das erste Minus verzeichnet.
Inzwischen überprüfe die renommierte Ratingagentur Standard & Poor´s ihre bisherige Einstufung. Eine Herabstufung von BBB+ sei durchaus möglich.
Nach Bekanntgabe vom Ende der Geschäftsbeziehung mit Ford habe die Bridgestone-Aktie innerhalb eines Tages 9,4 Prozent an Wert verloren. Gegenüber dem 52-Wochen-Hoch habe der Nikkei-Titel 54 Prozent seines wertes eingebüßt. Die positiven Effekte der Formel-Eins-Erfolge würden ebenfalls ausbleiben.
Ein Ende der Talfahrt sei noch nicht in Sicht. Ein KGV von 19 für 2002 mache das Papier nicht attraktiver. Die Konkurrenz sei deutlich billiger zu haben und die Aussichten seien positiver. Die Aktienexperten des Bankhauses Delbrück Asset Management würden weitere Image- und Umsatzverluste erwarten. Das dürfte den Aktienkurs weiter belasten.
Von daher sollten sich Anlger nach Meinung der Börsenkenner der Zeitschrift „Wertpapier“ bei der Bridgestone-Aktie mit Engagements zurückhalten.
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