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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 19,60 € |
20,30 € |
-0,70 € |
-3,45 % |
20.04/17:17 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| ES0113211835 |
875773 |
- € |
- € |
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BBVA kaufen 06.06.2001
Hornblower Fischer
Die spanische Großbank BBVA (WKN 875773) konnte in den vergangenen Monaten trotz der Sorgen über die Konjunkturentwicklung in Argentinien gegenüber dem Dow Jones Euro Stoxx Banken eine relative Stärke verzeichnen, berichten die Analysten von Hornblower Fischer.
Nach Einschätzung spreche vieles dafür, dass die Aktie auch auf mittlere Sicht den Referenzindex outperformen wird, zumal der jüngst erfolgte Schuldenumtausch in Argentinien dem Papier weiteren Auftrieb geben sollte. Durch den Verschuldungsswap (kurzfristige Verschuldungen werden in längere Laufzeiten umgetauscht) würden sich nicht nur die Chancen für eine wirtschaftliche Erholung in Argentinien erholen. Vielmehr dürfte ein Übergreifen der Krise auf die angrenzenden Länder zu verhindern sein. Nach den zuletzt getätigten Akquisitionen auf dem südamerikanischen Festland würden zukünftig Marktwachstum und Kostensenkungen der Lateinamerika-Operationen eine gewichtige Rolle spielen. Ohne Zweifel würden die Lateinamerika-Aktivitäten (LA) in den kommenden Jahren die Rolle als Wachstumsmotor übernehmen und den Ergebnisanteil am Konzerngewinn (2000 wurde rund 20% des Gewinns in LA erzielt) weiter ankurbeln.
Zudem dürfte durch die Übernahme der mexikanischen Bank Bancomer, hierdurch wird BBVA zur größten Bank in Mexiko, das Gewinnmomentum weiter ansteigen. In den letzten drei Jahren habe BBVA innerhalb der Gruppe Gewinnsteigerungen von durchschnittlich 28% verzeichnen können, wobei der anrechenbare Reingewinn aus den LA-Aktivitäten im Jahr 2000 um 80% auf 473 Mio. Euro zulegen konnte. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres habe die Bank mit einem Anstieg des Reingewinns um 35% auf 601 Mio. Euro oder einem Gewinn je Aktie auf 1,09 Euro (YOY) ihren Wachstumskurs fortsetzten können. Für das laufende Jahr peile das Management ein EPS-Wachstum von 24%. Allerdings bestehe noch Nachholbedarf bei der pan-europäischen Strategie. Nach der geplatzten Allianz mit Unicredito eruiere das Institut derzeit verschiedene Kooperationsmöglichkeiten.
Angesichts der aussichtsreichen Positionierung und der günstigen Bewertung, das Retail-Geschäft außerhalb Spaniens werde nur mit dem 12fachen des für 2002 geschätzten Gewinns bewertet, sowie nicht zuletzt die vergleichsweise hohen ROE-Renditen im spanischen Retail- und Asset Mangement/PB-Geschäft empfehlen die Analysten von Hornblower Fischer die Aktie zum Kauf.
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