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Getronics underperform 04.06.2001
Deutsche Bank
Die Analysten der Deutschen Bank bleiben bei ihrer Beurteilung "underperform" für den holländischen IT-Dienstleister Getronics (WKN 869874).
Trotz einer kontinuierlich schlechten Kursentwicklung seien die Analysten immer noch der Ansicht, dass es noch zu früh sei, im Hinblick auf eine Erholung von Getronics Aktien zu kaufen. Die lobenswerten Anstrengungen des Managements, das Geschäft neu zu strukturieren, seien gebremst durch das Erbe, auch die Hardware mitliefern zu müssen, ein schwieriges gesamtwirtschaftliches Umfeld, begrenzte Möglichkeiten, die Margen zu verbessern und fehlende finanzielle Mittel, um sich in andere Geschäfte einzukaufen, die höhere Margen und ein höheres Wachstum versprächen. Bevor die Analysten Beweise für eine nachhaltige Verbesserung von Wachstum und Cash Flow vorliegen haben würden, blieben sie vorsichtig und senkten ihr Kursziel stattdessen noch einmal von 4,70 auf 4,50 Euro ab.
Dem Unternehmen fehle es an der Größe eines weltweit operierenden Geschäftes. Obwohl Getronics die Fähigkeit habe, eine globale Lösung zuzuschneidern, kämpfe es mit dem Problem, in den europäischen Schlüsselmärkten, Frankreich und Deutschland, bisher nicht den benötigten kritischen Geschäftsumfang erreicht zu haben. Außerdem zweifelten die Analysten an der Kompetenz von Getronics, im Vergleich mit seinen weltweit operierenden Hauptkonkurrenten mehr Tiefe anbieten zu können als die üblichen Standardangebote.
Die Analysten seien außerdem unsicher, was die positiven Ankündigungen bestimmter europäischer Anbieter auf dem Internet-Servicesektor betreffe. Die eigenen Untersuchungen deuteten mehr auf eine problematischere Preissituation und unsichere Zukunftsaussichten hin. Obwohl das Netzwerk von Getronics und die Desktop-Auslagerungsaktivitäten (39% vom Gesamtumsatz) kurzfristig die Möglichkeit böten auszuweichen, stamme ein größeres Risiko für die Unternehmensprognosen aus dem Amerikageschäft (18% vom Umsatz), den Dienstleistungen am Finanzsektor (34% vom Umsatz) und dem Weiterverkauf von Hardware (33% vom Umsatz).
Da die Analysten der Deutschen Bank bei ihrer Schätzung für 2001 bleiben, gilt auch nach wie vor ihre Beurteilung "underperform" für die Aktie von Getronics.
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