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Interbrew kaufen 03.01.2006
National-Bank AG
Steffen Manske, Analyst der National-Bank AG, stuft die Aktie von Interbrew (ISIN BE0003793107 / WKN 590932) weiterhin mit "kaufen" ein.
Mit der Publikation zum dritten Quartal vom 10. November 2005 habe die Gesellschaft Umsatz- und Ergebnissteigerungen vermeldet. Der Umsatz sei nach neun Monaten um 12,1% auf 8.412 Mrd. Euro gestiegen, wobei das organische Wachstum 7,2% betragen habe. Das Absatzvolumen sei um 6,9% auf 164,08 Mio. Hektoliter gewachsen und teile sich auf in 5,5% organische und 1,4% akquisitionsbedingte Zuwächse.
Mit einem geringeren Anstieg der Herstellungskosten habe Interbrew das Bruttoergebnis erhöhen können. Da auch die Vertriebs-, Marketing- und Verwaltungskosten sowie die Abschreibungen in Summe nur unterdurchschnittlich gewachsen seien, habe das EBIT deutlich gesteigert werden können. Absolut habe das EBIT-Plus 50,8% auf 1,672 Mrd. Euro betragen, und unterteile sich in 26,7% unternehmensinternes sowie 24,1% akquisitions- und währungsbedingtes Wachstum. Die EBIT-Marge sei von 14,8% auf 19,9% gestiegen. Einen wesentlichen Anteil an dieser positiven Entwicklung habe das Latainamerika-Geschäft, denn es habe mit 849 Mio. Euro bzw. 50,8% den größten Beitrag zum Konzern-EBIT geleistet.
Der Brauereikonzern werde innerhalb der Vergleichsgruppe auf den ersten Blick recht hoch bewertet. So betrage das 2006er KGV 17,6 (Peergroup: 15,8), das 2006er MV/Umsatz-Verhältnis 1,8 (Peergroup: 1,7) und die Dividendenrendite 1,3% (Peergroup: 2,3%). Eine vergleichsweise günstige Bewertung erfahre Interbrew mit dem 2006er KCV 9,6 (Peergroup: 10,0). Besonders hervorzuheben sei aber, dass die Gesellschaft innerhalb der Branche überdurchschnittlich hohe operative Margen aufweise, deren weitere Verbesserung neben Umsatzzuwächsen zu einem erwarteten deutlichen Gewinnanstieg von 20,8% für das Jahr 2006 führen solle.
Das optisch hohe KGV relativiere sich nach Meinung der Analysten der National-Bank AG, was sich auch am PEG von 0,84 erkennen lasse. Im Vergleich der 2006er Erwartungen mit der Historie lasse sich auf Basis des KGV und des MV/Umsatz kein Kurspotenzial ableiten. Jedoch würden die operativen Verbesserungen anhand des MV/EBIT bzw. des KCV eine Unterbewertung verdeutlichen.
Die Analysten würden Interbrew aufgrund der in sowohl etablierten als auch wachstumsstarken Regionen gut diversifizierten Umsatzstruktur und dem hohen Markenbewusstsein als interessantes Brauereiunternehmen erachten. Mit den zuletzt veröffentlichten Daten zeige sich zwar eine hohe Abhängigkeit vom Mittel- und Südamerikageschäft, jedoch erziele der Konzern hier auch die höchsten Margen und Steigerungsraten. Auf der Basis der genannten Wachstumsaussichten betrachte man die Interbrew-Aktie als unterbewertet.
Mit ihrer unveränderten "kaufen"-Empfehlung für die Aktie von Interbrew verbinden die Analysten der National-Bank AG das Kursziel von 43,00 Euro, die Kaufzone von 39,60 Euro und das Stopp-Loss-Limit von 26,00 Euro.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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