|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
UBS Basisinvestment 23.12.2005
Weberbank
Dirk Apel, Analyst der Weberbank, rät die Aktie von UBS (ISIN CH0012032030 / WKN 914830) als Basisinvestment zu kaufen.
Die United Bank of Switzerland (UBS Group) sei 1998 aus der Fusion der Schweizerischen Bankgesellschaft mit dem Schweizer Bankverein entstanden. Die Geschäftseinheiten würden die vier Bereiche Wealth Management & Business Banking (Vermögensverwaltung für Privatkunden ex USA plus Retail- und Firmengeschäft Schweiz), Global Asset Management (Vermögensverwaltung für Institutionelle), Wealth Management USA (früher UBS Paine Webber) und der Investment Bank (früher UBS Warburg) umfassen.
Der Konzern habe zwischen Juli und September mit einem Nettogewinn von 2,7 Mrd. CHF das bisher beste Quartalsergebnis seiner siebenjährigen Geschichte erzielt. Es liege 29% über dem zweiten Quartal 2005 und 71% über dem Ergebnis des Vorjahres. Die auf das Jahr umgerechnete Eigenkapitalrendite habe mit 29% vier Prozentpunkte mehr als im Vorjahr erreicht. Die Vermögensverwaltung habe mit einem Netto-Neugeld von 51 Mrd. CHF geglänzt. Wieder einmal als Paradedisziplin. Im Private Banking (Wealth Management) habe es bei der Akquisition neuer Gelder mit 31 Mrd. CHF einen Quartalsrekord gegeben. Das sei etwa doppelt soviel wie im dritten Quartal 2004.
Die im Konzern praktizierte Kostendisziplin habe sich in einer um 4,2 Prozentpunkte auf 68,5% gesenkten Aufwands-Ertrags-Relation niedergeschlagen, die damit den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2000 erreicht habe.
Jüngst sei eine eigene Hedge-Fonds-Einheit unter dem Namen Dillon Read Capital Management gegründet worden. Die weltweiten Vermögensverwaltungseinheiten würden zu einer Unternehmensgruppe mit Sitz in Zürich verschmolzen. Damit sollten die niedrige Bruttomarge in Europa und das insgesamt unbefriedigende Abschneiden in den USA in den Griff bekommen werden. Mit einer Mini-Beteiligung von 1,6% am Kapital der Bank of China für stolze 500 Mio. USD verspreche man sich vor allem Aufträge bei der Finanzierung von Unternehmen (Corporate Finance).
In den nächsten Wochen würden üppige Sondergewinne winken. 3,5 Mrd. CHF bringe allein der Verkauf von drei Privatbanken und des Fondsanbieters GAM an Julius Bär. Weitere 350 Mio. CHF kämen Anfang 2006 aus dem Verkauf des Stromkonzerns Motor Columbus hinzu.
Der Bankensektor profitiere derzeit von Übernahmefantasien und Restrukturierungsmaßnahmen. Die laufende Umorganisation, die nachhaltige Risikokontrolle und die gute Kapitalausstattung des größten Vermögensverwalters der Welt würden für die UBS sprechen.
Die Analysten der Weberbank empfehlen die Aktie von UBS als Basisinvestment zum Kauf.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|