|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
LVMH an schwachen Tagen kaufen 23.12.2005
Weberbank
Dirk Apel, Analyst der Weberbank, rät die LVMH-Aktie (ISIN FR0000121014 / WKN 853292) an schwachen Tagen zu kaufen.
Die französische LVMH-Gruppe (Louis Vuitton Moet Hennessy) sei der weltgrößte Luxusgüter-Konzern. Produziert und vertrieben würden Weine & Spirituosen (Hennessy, Pommery), Mode- & Lederwaren (Kenzo, Givenchy), Parfüms & Kosmetika (Dior, Guerlain), Schmuck & Uhren (Ebel, TAG Heuer). Über ausgesuchte Boutiquen und Einzelhandelsketten würden weitere Haute Couture-Artikel angeboten.
Nach neun Monaten im laufenden Geschäftsjahr habe LVMH den Umsatz um 11% auf 9,6 Mrd. gesteigert. Die erfreuliche Entwicklung sei von allen Sparten getragen worden. Das größte Wachstum habe das Wein- und Spirituosengeschäft mit einem Plus von 16% erzielt. Erneuert worden sei die Prognose, dass das Geschäftsjahr 2005 eine "signifikante" Gewinnsteigerung bringen werde. Für die nächsten 3 Jahre rechne das Unternehmen mit einem Volumenwachstum von etwa 6% und Preiserhöhungen von bis zu 5%, woraus ein knapp zweistelliges Umsatzplus resultieren könnte. Die Dividende solle um 12% auf 0,95 Euro je Aktie ansteigen.
Von einer Aufwertung der chinesischen Währung Renminbi profitiere LVMH deutlich. In Peking sei jüngst ein Flagship Store von Louis Vuitton eröffnet worden, der größte der nunmehr zwölf Shops, die seit 1992 auf dem chinesischen Festland eröffnet worden seien. Louis Vuitton-Produkte sollten künftig in Eigenregie auch über das Internet verkauft werden, ein Pilotprojekt starte noch in diesem Jahr in Frankreich.
Mit der Konzentration auf rentable Sparten, auf starke Marken und durch strategische Akquisitionen wollten die Franzosen weitere Marktanteile gewinnen und ihre weltweite Führungsposition ausbauen. Produktoffensiven, die Schaffung weiterer Verkaufsflächen sowie die verstärkte Konzentration auf die Märkte Russland und China sollten für eine Fortsetzung der Wachstumsstory sorgen. Von der derzeitigen US-Dollar-Stärke würden insbesondere Luxusgüterkonzerne profitieren. Circa ein Fünftel seiner Umsätze erwirtschafte LVMH in den USA. Nach Verlassen des Seitwärtstrend im Juni 2005 habe sich das Chartbild eindeutig verbessert.
Die Analysten der Weberbank empfehlen die Aktie von LVMH an schwachen Tagen zu kaufen.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|