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Sony halten 13.12.2005
Pacific Continental Sec.
Die Wertpapierexperten von "pacconsec.de" stufen die Sony-Aktie (ISIN JP3435000009 / WKN 853687) mit "halten" ein.
Der japanische Unterhaltungselektronik-Konzern habe Ende Oktober seine Zahlen für das zweite Quartal 2005/06 veröffentlicht und einen Gewinneinbruch erlitten, was auf niedrigere Preise für Fernsehgeräte und Kosten zur Entwicklung der Spielekonsole PlayStation 3 sowie höhere Steuerzahlungen zurückzuführen sei.
Der Nettogewinn habe demnach bei 28,5 Mrd. JPY gelegen, nach 53,2 Mrd. JPY im Vorjahr. Der operative Gewinn habe sich auf 65,9 Mrd. JPY belaufen, gegenüber 43,4 Mrd. JPY im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz habe ein Niveau von 1,703 Bio. JPY erreicht (Vorjahr: 1,702 Bio. JPY).
Analysten seien im Vorfeld von einem Nettogewinn von 30 Mrd. JPY, einem operativen Ergebnis von 42,1 Mrd. JPY sowie Erlösen von 1,69 Bio. JPY ausgegangen.
In der letzten Woche habe Sony verkündet, dass man die Internettochter SCN noch in diesem Monat an die Börse bringen wolle. SCN, der Betreiber des Internet Service Providers So-net, habe demnach den Ausgabepreis für seine Aktien auf 340.000 JPY festgesetzt. Zuvor habe die Preisspanne bei 320.000 bis 340.000 JPY gelegen. Zu den Konkurrenten von SCN würden die Internet Initiative Japan Inc. und die Nifty Corp. der Fujitsu Ltd. zählen. Die Wertpapierexperten würden diesen Schritt positiv sehen, da die eingenommenen Mittel durch das IPO sinnvoll in Projekte wie PlayStation3 (geplanter Start: Frühjahr 2006), weitere Produktentwicklung, geplanter Stellenabbau gesteckt werden könnten.
Denn Ende September habe der japanische Elektronikkonzern seinen Business-Plan für die kommenden drei Jahre veröffentlicht. Demnach wolle Sony 10.000 Stellen abbauen, davon allein 4.000 in Japan. Zudem wolle man sich auf die Chipproduktion, TV-Geräte und Mobilfunkanwendungen konzentrieren. Das Unternehmen wolle durch diese Restrukturierung insgesamt 200 Mrd. JPY einsparen. Aus Immobilienverkäufen sollten zusätzliche 120 Mrd. JPY in die Kasse kommen. Ferner wolle man die eigene Produktpalette um 20% straffen.
Der neue Sony-Chef von Amerika, Howard Stringer, habe noch viel Arbeit vor sich. Aufgrund der geplanten Restrukturierungsmaßnahmen werde für das laufende Geschäftsjahr ein Verlust in Aussicht gestellt. Auch die Zahlen für das dritte Quartal seien auf wenig Begeisterung gestoßen. Die Wertpapierexperten seien dennoch der Ansicht, dass es Sony gelingen sollte, im kommenden Geschäftsjahr wieder schwarze Zahlen vorzuweisen und in der Lage sei, sich am Markt zu behaupten. Der Titel habe gestern bei 4.446,95 JPY notiert.
Aufgrund der momentanen Unsicherheitsfaktoren ist für die Wertpapierexperten "pacconsec.de" die Sony-Aktie lediglich eine Halteposition.
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