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Bank Austria kurzfristig verkaufen 11.11.2005
Erste Bank
Die Analysten der Erste Bank stufen die Aktie der Bank Austria (BA-CA) (ISIN AT0000995006 / WKN 813030) aus kurzfristiger Sicht mit "verkaufen" ein.
Die BA-CA habe mit ihren Zahlen für das 3. Quartal aufgrund von Einmaleffekten die Markterwartung übertroffen. Im 3. Quartal alleine würden vor allem die Provisionserträge (+20%) und das Handelsergebnis (+24%) den Anstieg der operativen Erträge (+11% auf EUR 1.092 Mio.) erklären. Die sinkenden Zinsmargen seien durch steigende Volumina ausgeglichen worden. Der Buchgewinn aus dem Verkauf der Investkredit-Anteile sei mit EUR 130 Mio. angegeben worden, des Weiteren sei auch noch ein Buchgewinn iHv. EUR 123,5 Mio. im Zusammenhang mit dem Kauf der Rumänischen Banca Tiriac angefallen. EUR 60 Mio. seien als Restrukturierungsvorsorge im KMU Segment verbucht worden.
Durch den starken Gewinnanstieg des laufenden Jahres (+115%) habe der Vorstand die Prognose für den Vorsteuergewinn 2005 am Jahresende von EUR 1,1 Mrd. auf EUR 1,3 Mrd. gehoben. Das Mittelfristige ROE- und CIR-Ziel sei mit mehr als 15% bzw. weniger als 60% festgesetzt worden.
Der Kurs der BA-CA sei seit Bekanntgabe des Angebotes der UniCredito über das Umtauschverhältnis (1 BA-CA-Aktie für 19,92 UniCredito-Aktien) an den UniCredito-Kurs gebunden und deshalb sehr stark gestiegen. Nach Ablauf der Angebotsfrist rechne man mit einem Rückgang des BACA-Kurses, da sich dieser wieder an den reinen Fundamentaldaten der BA-CA selbst orientieren sollte.
Ein Umtausch in UniCredito-Aktien stelle sich aus der Sicht der Analysten der Erste Bank nicht mehr unbedingt empfehlenswert dar, da der UniCredito-Kurs selbst den Konsens der Analystenkursziele bereits beinahe erreicht habe. Im 1. Quartal 2006 sollten die Osteuropa-Beteiligungen der UniCredito (Türkei, Ukraine, Russland, Baltikum, Polen, Bulgarien) im Zuge einer Kapitalerhöhung durch Sacheinlage in die BA-CA eingebracht werden. Die UniCredito habe in ihren Aussendungen bis dato behauptet, die BA-CA nicht zu delisten.
Aufgrund der Tatsache, dass der Streubesitz der BA-CA aktuell nur mehr ca. 11% beträgt und die Aktie in den letzten Wochen stark gestiegen ist, empfehlen die Analysten der Erste Bank aus kurzfristiger Sicht die Aktie der Bank Austria vor Ablauf des Umtauschangebotes (18.11.2005) über den Markt zu verkaufen.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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