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Softbank spekulativ 28.05.2001
Die Telebörse-online
Die Aktienexperten von "Die Telebörse-online“ raten nur spekulativen Anlegern zum Kauf der Softbank-Aktien (WKN 891624).
Der Kursverlauf von Softbank zeige eine besondere Dramatik. Ende 1999 habe die Aktie mit 1600 Dollar zu den Top-Werten der New Economy gehört. Dann sei der rasche Absturz gekommen. Bereits im April 2000 sei sie nur noch mit 200 Dollar gehandelt worden - heute liege der Wert bei 41,00 Dollar. Jetzt versuche die japanische Internet-Beteiligungsgesellschaft ein Comeback.
Für das Ende März abgelaufene Geschäftsjahr 2000 melde das Unternehmen einen Netto-Gewinn von 334% auf 36,63 Mrd. Yen (305,4 Mio. Dollar). Einen wesentlichen Beitrag dazu hätten die Verkäufe von Yahoo-Aktien und Cisco-Systems-Anteilen geleistet. Hinzu kämen hohe Wechselkursgewinne. Weniger gut hätten sich die Umsätze entwickelt. Sie seien um 6,2% auf 397 Mrd. Yen zurück gegangen. Verantwortlich dafür sei der Ausschluss der Ergebnisse von UTStrcom Inc. und Ziff-Davis aus der Konzernbilanzierung gewesen. Softbank habe sich von beiden Unternehmen getrennt.
Ein wichtiger Faktor für das Comeback sei ein Joint-Venture mit Cisco Systems. Der amerikanische Netzwerkspezialist habe sich Ende Januar 2001 mit 1,65% an Softbank beteiligt, wodurch den etwas klammen Japanern rund 200 Mio. Dollar in die Kasse geflossen seien. Die Partner würden nun einen 1,05 Mrd. Dollar schweren „Softbank Asia Infrstructure Fund“ planen, der sich an Unternehmen aus den Bereichen Breitband-Internet und drahtlose Technlogie in der asiatisch-pazifischen Region beteiligen solle. Für Cisco sei dies der entscheidende Türöffner zu den interessanten Unternehmen dieser Branche und zugleich zu einem riesigen Markt.
Softbank-Chef Masayoshi Son, der sich gern als „Bill Gates im Land der aufgehenden Sonne“ feiern lasse, bekomme durch den neuen Partner nun ein wenig mehr Spielraum für seine neueste Idee. Er wolle eine volumenstarke Internetversicherungsgesellschaft etablieren. Als Vehikel dazu habe die Übernahme der Nippon Credit Bank im vergangenen Jahr sowie ein Joint Venture mit der insolventen Taisho Life Insurance gedient.
Sowohl diese Pläne, wie auch die Absicht, in den durchaus interessanten Biotech-Sektor der Region einzudringen, seien hochriskant. Softbank sei an einigen hundert Firmen aus den Bereichen Internet, Sofware, Finanz- und Computer-Networking beteiligt. Der Wert dieser Beteiligungen habe im letzten Jahr um 53 Mrd. Yen heruntergeschraubt werden müssen. Daran werde sich mittelfristig kaum etwas ändern. Das meiste Geld hätten die Japaner mit ihren Beteiligungen an Yahoo! und Yahoo!-Japan verdient. Ob deren Geschäfte auf Dauer weiterhin gut laufen, stehe in den Sternen.
Daher raten die Experten von "Die Telebörse-online“ nur spekulative Anleger mit einem Stop-loss um 38,00 Dollar einzusteigen.
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