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Aetna neutral


10.05.2001
Merrill Lynch

Die Börsenexperten von Merrill Lynch geben der Aktie der Aetna (WKN 602155) ein neutrales Rating.

Das Unternehmen habe für das 1. Quartal 2001 einen Verluste pro Aktie von 0.26 US-Dollar bekannt gegeben. Im 1. Quartal des Vorjahres habe man noch einen Gewinn pro Aktie von 0.61 US-Dollar ausgewiesen. Dieses Resultat habe erheblich unter den Erwartungen der Analysten von einem Gewinn pro Aktie von 0.06 US-Dollar und dem allgemeinen Börsenkonsens von 0.01 US-Dollar Gewinn pro Aktie gelegen. Wenn man noch einmalige Kosten aus dem Medicare Markt hinzuziehe, habe das Unternehmen sogar Verluste pro Aktie von 0.61 US-Dollar erzielt.


Die Risiken auf dem Gesundheitsmarkt seien ausschlaggebend gewesen. Die Prämien seien um 7% gesunken und die Aetna Inc. habe Umsatzverluste in Höhe von 124 Mio. US-Dollar erzielt. Dieses Resultat sei vor allem aufgrund der Umsätze bei den Einkommensinvestments, Einmal-Artikeln sowie Amortisationen zurückzuführen. Des Weiteren sei der „MLR“ um 420 Basispunkte auf 89.8% gestiegen. Als Folge dieses Anstiegs seien die weiteren Kosten um 12.7 % gestiegen. Die Analysten kommen weiter zu dem Ergebnis, dass die Verluste durch die Freigabe von neuen Produkten auf dem Markt geringer gewesen seien als erwartet. Dennoch könne die Aetna Inc. aufgrund folgender Gründe in Mitleidenschaft gezogen worden sein: 1. unangemessene Preispolitik bei risikoreichen Markteinführungen, 2. falsche Vorauswahl und/oder eskalierende Kostenentwicklung im medizinischen Bereich.

In ihrer Analyse komme man außerdem zu dem Resultat, dass es auch im Bereich der relativ risikolosen Gesundheitsversorgung zu Rückgängen gekommen sei. Es habe im Vergleich der 1. Quartale 2000 und 2001 einen Rückgang von 51 Mio. US-Dollar auf 32 Mio. US-Dollar gegeben. Die Umsätze bei Gruppenversicherungen seien relativ stabil geblieben. Hier werde nur ein Rückgang von 46 Mio. US-Dollar auf 45 Mio. US-Dollar verzeichnet. Dem gegenüber stehe jedoch ein starker Rückgang von 36 % auf 11 Mio. US-Dollar bei den großen Pensionsfällen.

Aufgrund dieser schlechten Allgemeinlage erwarte man, dass die Aktie heute unter Druck geraten werde. Aufgrund der Undurchsichtigkeit der gesamten Gewinne werde man durch diese Kursänderungen jedoch nicht in Versuchung geführt. Die Analysten kommen zu dem Ergebnis, dass man die Erwartungen nach der um 9 Uhr morgens stattfindenden „EDT“ Telefonkonferenz bekannt geben werde.

Aufgrund der derzeitigen Lage kommen die Analysten zu dem Ergebnis, der Aktie ein neutrales Ranking zu geben. Als langfristige Perspektive empfehle man die Aktie zu akkumulieren.




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