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Mediaset halten 06.10.2005
Helaba Trust
Der Analyst Florian Leinauer von Helaba Trust bewertet die Aktie von Mediaset (ISIN IT0001063210 / WKN 901402) weiterhin mit "halten".
Die Konzernerlöse hätten im zweiten Quartal um 9,6% gegenüber Vorjahr auf 1,053 Mrd. EUR zugelegt. Sie hätten sich dabei im Bereich der Konsensschätzung bewegt. Die TV-Umsätze seien in Italien um 5,7% gegenüber Vorjahr (Q1: +1,5%) und in Spanien um 27% (Q1: +23%) ausgeweitet worden. Trotz eines erhöhten Programmaufwands (Italien: +8,6%) sowie verstärkter Investitionen in das digitale terrestrische Fernsehen würden die Kosten konzernweit unter Kontrolle bleiben, so dass die operative Marge (EBITDA) auf 45,1% (VJ: 42,7%) vergrößert worden sei. Beim Konzernergebnis hätten sich gestiegene Zinsaufwendungen bemerkbar gemacht, welche nur zum Teil durch eine niedrigere Steuerquote in Italien ausgeglichen worden seien. Entsprechend sei der Nettogewinn lediglich unterproportional auf 228 Mio. EUR (+5,1% gg. VJ) vorwärts gekommen. Die Markterwartungen seien dennoch leicht geschlagen worden.
Obwohl sich für das dritte Quartal in Italien eine Abschwächung des Werbewachstums auf ca. 2,5% bis 3% abzeichne, habe der Konzern die Gesamtjahresschätzung in Höhe von +5% bestätigt. Dies impliziere für das bedeutende Schlussquartal eine Zuwachsrate von über 8%. Trotz günstiger Basiseffekte würden die Analysten den Ausblick aus heutiger Sicht für relativ ambitioniert halten.
Positive Überraschungen könnten vom Pay Per View-Geschäft im digitalen terrestrischen Fernsehen und von der spanischen TV-Tochter Telecinco ausgehen. Hinzu komme ein Aktienrückkaufprogramm, so dass die Analysten ihre Ertragsprognosen unter dem Strich leicht nach oben geschraubt hätten. Die Bewertungsrelationen würden weitgehend ein faires Bild liefern. Außerdem würden konjunkturelle und politische (Neuwahlen in Italien) Risiken bestehen.
Vor diesem Hintergrund bleiben die Analysten von Helaba Trust bei ihrem "halten"-Rating für die Mediaset-Aktie.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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