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Sony Finger weg 30.09.2005
Der Aktionärsbrief
Die Experten von "Der Aktionärsbrief" sind der Meinung, dass Anleger derzeit die Finger von der Sony-Aktie (ISIN JP3435000009 / WKN 853687) lassen sollten.
Längst nicht alle japanischen Aktien seien derzeit ein Kauf. Sony sei hier eine unrühmliche Ausnahme. Howard Stringer, Vorstandschef von Sony, habe es vergangene Woche verpasst, dem Markt eine richtige Perspektive zu geben. Zwar seien bei der Vorstellung des neuen Business-Plans für die kommenden drei Jahre viele Details genannt worden, wie Kosten eingespart werden sollten und eine Fokussierung umgesetzt werden solle. Doch die wirklich positive Perspektive sei ausgeblieben.
In den nächsten drei Jahren wolle der japanische Riese 10.000 Stellen streichen, davon allein 4.000 in Japan. Zudem wolle man sich auf die Chipproduktion, TV-Geräte und Mobilfunkanwendungen konzentrieren. Sony wolle durch diese Restrukturierung insgesamt 200 Mrd. JPY einsparen. Aus Immobilienverkäufen sollten zusätzlich 120 Mrd. JPY in die Kasse kommen. Ferner wolle man die eigene Produktpalette um 20% straffen.
Es sei aber davon auszugehen, dass solch eine Restrukturierung erst einmal Geld kosten werde. Vor diesem Hintergrund habe Sony die bisherige Prognose eines Gewinns in diesem Fiskaljahr von 10 Mrd. Yen auf einen erwarteten Verlust von 10 Mrd. Yen heruntergestuft. Das komme an der Börse bei der momentanen Situation nicht gut an.
Anleger sollten demzufolge die Finger von der Sony-Aktie lassen, so die Experten von "Der Aktionärsbrief".
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