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Endesa neutral 10.04.2001
Nord LB
Die Aktie der Endesa S.A. (WKN 871028) wird sich nach Einschätzung von Analysten der Norddeutschen Landesbank marktkonform entwickeln.
Der Konzern habe für das Geschäftsjahr 2000 einen um 10,2% auf 1,41 Mrd. Euro erhöhten Reingewinn erzielt. Damit wären die Markterwartungen weitgehend erfüllt worden. Der operative Gewinn sei allerdings nur um 2,2% auf 2,97 Mrd. Euro gestiegen. Analysten hätten hier einen Betrag von 3,17 Mrd. erwartet. Die Konzernumsätze hätten sich auf insgesamt 15,39 Mrd. Euro belaufen. Der etwas enttäuschende Betriebsgewinn sei hauptsächlich auf höhere Erdölkosten zurückzuführen, die mit zusätzlichen 310 Millionen Euro zu Buche geschlagen hätten. Auch das EIBTDA habe mit 4,799 Mrd. Euro unter den Erwartungen gelegen. Ungünstig habe sich auch die von der spanischen Regierung verordnete Senkung der Stromtarife ausgewirkt sowie die Verringerung der umstrittenen staatlichen Kompensationszahlungen für den Übergang zu einem liberalisierten Markt. Zum Gewinn habe das Ausland deutlich mehr bei als die Inlandsaktivitäten beigesteuert.
Eine Kehrtwende scheine sich im Geschäftsbereich Telekommunikation anzubahnen. Bei einem günstigen Angebot wolle der Vorstand den 28% Anteil an der Telekom-Holding Auna abgeben. Als potentieller Käufer komme hier die Telecom Italia in Frage, die 27% am Konsortium halte. Der Liquiditätszufluss wäre für den Ausbau der Aktivitäten in Südamerika und Europa durchaus willkommen.
Die Betrachtung der regionalen Verteilung bei der Gewinnerzielung zeige, dass da Betriebsergebnis im Ausland mit plus 47,4% auf 1,3 Mrd. Euro sehr stark gestiegen sei und das schwache Ergebnis im Inland teilweise kompensiert habe.
Nach der Absage der Fusion mit Iberdrola stehe nun wieder die Beteiligungspolitik im Mittelpunkt. Zudem solle der Strommarkt in Spanien bis 2003 vollständig liberalisiert sein. Die hieraus entstehenden Belastungen könnten durch die positive Tendenz im Auslandsgeschäft sicherlich teilweise kompensiert werden. Charttechnisch sei derzeit noch eine Bodenbildung im Gange. Ein Kaufsignal würde bei einem Überspringen der Marke von 20 Euro entstehen. Vorerst bleibe das Researchteam bei der Halten-Empfehlung.
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