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Andritz-Call spekulativ interessant 20.10.2004
ExtraChancen
Die Experten von "ExtraChancen" empfehlen spekulativ orientierten Anlegern den Call (ISIN AT0000626304 / WKN A0CT28) auf die Aktie von Andritz (ISIN AT0000730007 / WKN 632305).
Für die gute Performance der Andritz-Aktie hätten bei weitem nicht nur die Pensionsfonds gesorgt, die sich stark an der Börse in Wien engagieren würden, sondern vor allem die erfreuliche Entwicklung des weltweit agierenden Technologiekonzerns. Die Halbjahreszahlen würden einen Umsatzsprung um 18,9% auf 685,8 Mio. Euro im Vergleich zur Vorjahresperiode ausweisen. Das EBIT habe um knapp 90% auf 33 Mio. Euro verbessert werden können. Der Periodenüberschuss sei von 9,8 Mio. auf 25,5 Mio. Euro gestiegen - was ein deutliches Plus von über 160% bedeute.
Die Österreicher würden Produktionssysteme für die Zellstoff-, Papier– und Stahlindustrie entwickeln und produzieren. Darüber hinaus würden auch andere Industriezweige bedient wie die Klärschlammentwässerung und -trocknung und die Futtermittelindustrie. Mit 66% Anteil am Umsatz sei Zellstoff und Papier allerdings der wichtigste Geschäftsbereich. "Andritz verfolgt eine externe Wachstumsstrategie, die das Produktangebot immer weiter abrunden soll", erkläre Manuel Hoelzle. "Dabei ist es der Gesellschaft inzwischen gelungen, am Markt als Komplettanbieter für Zellstoffproduktionssysteme aufzutreten", so der Analyst von German Business Concepts weiter.
Was sei das Erfolgsrezept? Andritz verfüge durch kontinuierliche Kostenoptimierung über eine schlanke Struktur. Darüber hinaus würden eventuelle Überkapazitäten durch eine geschickte Outsourcingstrategie vermieden. Daher erreiche das Unternehmen vergleichsweise geringe Eigenkapazitäten. Unterauslastungen seien so in den vergangenen Jahren vermieden worden. Die Oderbücher seien zudem prall gefüllt.
Im zweiten Quartal sei der Auftragseingang um 28,4% auf 406 Mio. Euro gesteigert worden - immerhin der zweithöchste Quartalswert in der Unternehmensgeschichte. Über die Verbesserung der Auftragseingänge hinaus habe sich auch der gesamte Auftragsstand im ersten Halbjahr um über 10% auf den Rekordstand von fast 1,2 Mrd. Euro erhöht.
Für Analyst Hoelzle sei die Aktie ein klarer Kauf: "Ein erwartetes KGV im Rahmen der aktuellen Gewinnschätzung von 12,9 für das laufende Geschäftsjahr und 8,9 für 2005 zeigt, dass die Aktie noch relativ günstig bewertet ist".
Angesichts der erfolgreichen Unternehmensstrategie, der hohen Profitabilitätssteigerungen sowie der günstigen Bewertung sei die Aktie aus fundamentaler Sicht ein klarer Kauf. Nachdem der Kurs heute erstmals den Widerstand bei 46 Euro habe überwinden können, deute auch aus charttechnischer Sicht alles auf weiter steigende Notierungen hin. Das Kursziel auf Sicht von sechs Monaten liege bei 51 Euro.
Spekulativ orientierten Anlegern legen die Experten von "ExtraChancen" daher den Call-Optionsschein auf die Andritz-Aktie von der Raiffeisen Centrobank ans Herz. Mit einem Basispreis bei 45 Euro und einer Laufzeit bis zum 27. Mai 2005 verfüge der Schein über durchaus interessante Kennzahlen.
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