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Open End Turbo Short auf Vonovia: Aktie kommt nicht in die Gänge! Optionsscheineanalyse 24.02.2025
boerse-daily.de
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Open End Turbo Short (ISIN DE000MJ54T82/ WKN MJ54T8) von Morgan Stanley auf die Vonovia-Aktie (ISIN DE000A1ML7J1/ WKN A1ML7J) vor.
Verstörende politische Töne aus den USA würden zu einer Neubewertung der Zinserwartungen führen. Als Fazit gehe man davon aus, dass die europäischen Rüstungsausgaben steigen müssten. Die Finanzierung hebe wohl das Zinsniveau an. Die Marktteilnehmer würden gerade mit den Auswirkungen dieser Politik auf den Immobilienkonzern Vonovia ringen.
Steigende Zinsen am Markt für Staatsanleihen haben letzte Woche vor allem zinssensitive Banken- sowie Immobilienaktien bewegt. Während die Anteilsscheine von Banken gefragt gewesen seien, habe es für die von Immobilienkonzernen nach unten gegangen. Die Äußerungen des US-Vizepräsidenten J.D. Vance bei der Münchner Sicherheitskonferenz haben klar gemacht, dass Europa mehr in Rüstung investieren müsse. Die Frage der Finanzierung deutlich höherer Verteidigungsausgaben wirke sich auch auf die Niveaus der Renditen aus. Für Immobilienunternehmen seien höhere Zinsen hingegen ungünstig, denn sie würden die Schuldenaufnahme verteuern. Zudem würden höhere Marktzinsen tendenziell auf die Bewertung von Immobilien durchschlagen. So hätten Immobilienkonzerne im Zuge der Zinswende der EZB 2022 und 2023 Milliarden abschreiben müssen.
Innerhalb von 15 Monaten habe der Aktienkurs von Vonovia den gesamten Kursgewinn seit dem Börsengang im Großen und Ganzen wieder eingebüßt. Am 28. März 2023 habe die Aktie mit 15,27 Euro ihr Allzeittief erreicht. Seitdem habe sich eine fortlaufende Aufwärtssequenz entwickelt, die erst Ende Oktober 2024 gebrochen worden sei. Die seit Anfang Dezember 2024 gebildete Abwärtssequenz scheine noch intakt zu sein. So habe der Kurs aktuell erneut die gewichtige Unterstützung bei 29,13 Euro unterschritten. Die Marktteilnehmer würden ihre Zinserwartungen nach oben anpassen, was sich unter anderem im sinkenden Kurs von Vonovia niederschlage. Die dabei gebildete Abwärtssequenz könnte noch bis zur Unterstützungszone bei 26,06 Euro laufen und in diesem Bereich erneut einen Boden bilden. Als Ziel einer möglichen Gegenbewegung könnten die Bullen den Widerstand bei 31,28 Euro anvisieren. Fundamental betrachtet plane das Vonovia-Management ab 2025 wieder mit Gewinnen. Für das Jahr 2027 sollte das entsprechende erwartete KGV damit auf 4,31 sinken, wenn sich die Konsensschätzung als treffsicher erweise und in den kommenden Wochen nicht revidiert werden müsste.
Die Finanzierung der europäischen Verteidigungsausgaben hebe wohl das Zinsniveau an. Die Marktteilnehmer würden gerade mit den Auswirkungen dieser Politik auf den Immobilienkonzern Vonovia ringen.
Mit einem Open End Turbo Short könnten risikofreudige Anleger, die einen fallenden Kurs der Vonovia SE in den nächsten Wochen erwarten würden, überproportional von einem Hebel in Höhe von 4,30 profitieren. Das Ziel sei bei 25,36 Euro angenommen worden (0,97 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere betrage 23 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position biete sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 30,76 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Short ergebe sich daraus ein Stoppkurs von 0,43 Euro. Für diese spekulative Idee betrage das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,3 zu 1. (24.02.2025/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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