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Open End Turbo Long auf Bayer: 35 Prozent-Chance! Optionsscheineanalyse 11.04.2022
boerse-daily.de
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Open End Turbo Long (ISIN DE000HB280X1/ WKN HB280X) der UniCredit auf die Bayer-Aktie (ISIN DE000BAY0017/ WKN BAY001) vor.
Könne Bayer die drohende Schadensersatzforderung abwenden, würden Kurssteigerungen bis auf 90 Euro winken. Jetzt solle der Supreme Court, der Oberste Gerichtshof in den USA, entscheiden, ob die Klagen gerechtfertigt seien. Dort habe Bayer die Revision von zwei Urteilen beantragt, mit einer Entscheidung würden Marktbeobachter in einigen Wochen rechnen.
Im Branchenvergleich sei die Aktie von Bayer sehr günstig bewertet. Im Wesentlichen liege dies an der Unsicherheit über den Ausgang der Rechtsstreitigkeiten in den USA bezüglich des Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat. Andere Schwachpunkte seien das Auslaufen von Patenten wichtiger Pharmaprodukte und die Pharmaproduktpipeline. Weniger Sorgen dürften sich Investoren bei Bayer hingegen hinsichtlich des Russland-Ukraine-Konflikts machen. Zwar seien die langfristigen Auswirkungen noch nicht absehbar, sie dürften sich für Bayer aber in Grenzen halten, denn der Anteil des Ukrainegeschäfts am Konzernumsatz betrage weniger als ein Prozent, in Russland seien es zwei Prozent. Laut Zahlen vom 1. März sei die Bayer AG im vergangenen Jahr deutlich gewachsen: Der Umsatz habe 2021 um 8,9 Prozent auf 44,1 Milliarden Euro zugelegt, was über den Erwartungen der Analysten gelegen habe.
Die Veröffentlichung der Q4-Zahlen am 1. März 2022 habe bei der Bayer-Aktie zu einem Kurssprung gegen den Markt von gut 4 Prozent auf 54,25 Euro geführt. Der Krieg in der Ukraine habe aber die kurzfristige Entwicklung im Chart verhagelt, nachdem auch die Benchmark DAX klar an Boden verloren habe. Im noch kurzen Jahr 2022 habe Bayer die Benchmark jedoch klar übertreffen können, nachdem auch der Kernwiderstand beim Level von 54,39 Euro nach einigen Versuchen schließlich am 11 März habe überwunden werden können. Danach habe es kein Halten gegeben und der Kurs habe sich bis dato um rund 23 Prozent in Richtung 66,84 Euro entwickelt. Laut UBS-Analyst Michael Leuchten sei es an der Zeit, über den Rechtsstreit in der Causa Glyphosat hinauszuschauen und sehe das Ziel der Kursentwicklung bei 90 Euro. In Summe habe der Konzern damit 2020 und 2021 Sonderbelastungen in Höhe von 27 Milliarden Euro wegstecken müssen. Die Sorgen der Aktionäre würden sich auch beim erwarteten KGV 2022 in Höhe von 13,81 ablesen lassen, wonach ein so gut positioniertes Produktportfolio mit einem jährlichen Wachstum von über 10 Prozent ein höheres KGV haben sollte.
Mit einem Open End Turbo Long könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der Bayer-Aktie in den nächsten Wochen erwarten würden, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,38 profitieren und das Ziel bei 74,01 Euro ins Auge fassen (2,68 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere betrage 29 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position biete sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 61,01 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergebe sich daraus ein Stoppkurs bei 1,38 Euro. Für diese spekulative Idee betrage das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,2 zu 1. (11.04.2022/oc/a/d) Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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