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Open End Turbo Long auf Pfizer: 85 Prozent-Chance! - Optionsscheineanalyse 06.04.2022
boerse-daily.de
Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Open End Turbo Long (ISIN DE000VQ9UKT2/ WKN VQ9UKT) von Vontobel auf die Aktie von Pfizer (ISIN US7170811035/ WKN 852009) vor.
Pfizer gelte als der Profiteur der Corona-Pandemie und habe mit Produkten gegen das Virus in 2021 rund 36,9 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Im Jahr 2022 sollte Corona noch mehr Dollars in die Kassen spülen und für ein erwartetes Rekord-KGV von aktuell 7,97 sorgen. Dass die geplanten Überschüsse danach ein wenig nachgeben würden, sei der steigenden Konkurrenz geschuldet. Eine Diskussion über das Aussetzen des Patentschutzes des Corona-Impfstoffes könnte in Zukunft auf der Aktie lasten.
Für das Gesamtjahr 2021 habe Pfizer einen Umsatz von 81,3 Milliarden US-Dollar ausgewiesen. Klammere man die Umsätze mit dem gemeinsam mit BioNTech entwickelten Corona-Impfstoff Comirnaty und dem Corona-Medikament Paxlovid aus, seien die Umsätze organisch um 6 Prozent auf 44,4 Milliarden US-Dollar gewachsen. In der Zusammenarbeit mit BioNTech wandere der Großteil der Umsätze dabei zum US-Partner Pfizer, der für 2021 rund 36,9 Milliarden US-Dollar an Erlösen mit dem von BioNTech entwickelten Covid-Impfstoff erzielt habe. Die Erlöse von BioNTech würden nur im Umfang von drei Milliarden Euro aus direkten Verkäufen von Impfstoff in den eigenen Vertriebsgebieten Deutschland und Türkei resultieren. 14,3 Milliarden Euro würden auf Ertragsanteile im Rahmen der Partnerschaft mit Pfizer entfallen.
Der Kurs von Pfizer habe von Oktober 2018 bis März 2020 in einer Seitwärtsrange verharrt. In dieser Range habe das Papier des größten Profiteurs der Pandemie paradoxerweise im Corona-Sell-Off (März 2020) mit 31 Prozent an Kursverlust reagiert. Ab März 2020 habe der Kurs mit steigenden Hochs und steigenden Tiefs einen Aufwärtstrend ausgebildet, dessen untere Begrenzung aktuell noch intakt sei. Die fallende obere Begrenzung komplettiere den Kursverlauf zu einem Dreieck, wo die Wahrscheinlichkeit einer Auflösung in Trendrichtung größer sei als ein Durchbrechen der unteren Trendbegrenzung.
Auch auf die Invasion der Russen in die Ukraine habe das Papier mit steigenden Kursen bis zum 18. März 2022 reagiert. Die auf die Pandemie basierenden Umsätze würden in 2022 für ein erwartetes KGV von aktuell nur 7,97 sorgen. Wahrscheinlich werde das Corona-Virus für die Menschheit zu einem ständigen Ärgernis, was die Umsätze von Pfizer oben halten könnte. Die Diskussion über die Freigabe der Patente und die steigende Konkurrenz sollten aber für ein Abflachen der Gewinne sorgen.
Pfizer gelte als der Profiteur der Corona-Pandemie und habe mit Produkten gegen das Virus in 2021 rund 36,9 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Im Jahr 2022 sollte Corona noch mehr Dollars in die Kassen spülen und für ein erwartetes Rekord-KGV von aktuell 7,97 sorgen. Dass die geplanten Überschüsse danach ein wenig nachgeben würden, sei der steigenden Konkurrenz geschuldet. Eine Diskussion über das Aussetzen des Patentschutzes des Corona-Impfstoffes könnte in Zukunft auf der Aktie lasten.
Mit dem Open End Turbo Long auf Pfizer könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs des Papiers erwarten würden, überproportional durch einen Hebel von 4,83 profitieren. Das Ziel sei bei 61,06 US-Dollar angenommen (1,93 Euro beim Turbo Long). Der Abstand zur Knock Out-Barriere betrage 20,80 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position biete sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.
Dieser könnte beim Basiswert bei 46,48 US-Dollar platziert werden. Im Derivat ergebe sich daraus ein Stoppkurs bei 0,59 Euro. Für diese spekulative Idee betrage das Chance-Risiko-Verhältnis dann 2 zu 1. (06.04.2022/oc/a/a)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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