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Call-Optionsschein auf Bayer: 44 Prozent-Chance! - Optionsscheineanalyse


23.03.2022
boerse-daily.de

Lauda-Königshofen (www.optionsscheinecheck.de) - Harald Zwick von "boerse-daily.de" stellt in seiner aktuellen Veröffentlichung einen Call-Optionsschein (ISIN DE000VX49804/ WKN VX4980) von Vontobel auf die Aktie von Bayer (ISIN DE000BAY0017/ WKN BAY001) vor.

Der Kurs der Bayer-Aktie sei nach der Überwindung des Kernwiderstandes bei 54,39 Euro in einen steilen Aufwärtstrend übergegangen und zeige, dass die Aktionäre schön langsam die Belastung durch das Glyphosat-Desaster abzuhaken versuchen würden. Die UBS sehe das Papier unter diesem Blickwinkel gar bei 90 Euro.

Laut Zahlen vom 1. März sei die Bayer AG im vergangenen Jahr deutlich gewachsen: Der Umsatz habe 2021 um 8,9 Prozent auf 44,1 Milliarden Euro zugelegt, was über den Erwartungen der Analysten gelegen habe. Allerdings hätten teure Vorprodukte und hohe Marketingausgaben für neu eingeführte Arzneien ebenso wie negative Währungseffekte den Gewinn gedrückt.

Der bereinigte Gewinn (EBITDA vor Sondereinflüssen) sei um 2,5 Prozent auf 11,2 Milliarden Euro gesunken und habe damit genau die Prognose der Analysten getroffen. Im laufenden Jahr verspreche Bayer ein Gewinnwachstum auf mehr als zwölf Milliarden Euro und ein Umsatzplus von fünf Prozent auf 46 Milliarden Euro. Der Ausblick gehe allerdings von einem stabilen geopolitischen Umfeld in Osteuropa aus. Bayer werde diese Risiken genau beobachten und so weit wie möglich minimieren.


Die Veröffentlichung der Q 4 Zahlen am 1. März 2022 habe bei der Bayer-Aktie zu einem Kurssprung gegen den Trend von gut 4 Prozent auf 54,13 Euro geführt. Der Krieg in der Ukraine habe aber die kurzfristige Entwicklung im Chart verhagelt, nachdem auch die Benchmark DAX klar an Boden verloren habe. Im noch kurzen Jahr 2022 habe Bayer die Benchmark jedoch klar übertreffen können, nachdem auch der Kernwiderstand beim Level von 54,39 Euro nach einigen Versuchen schließlich am 11 März habe überwunden werden können. Danach habe es kein Halten gegeben und der Kurs habe sich bis dato um rund 10 Prozent in Richtung 59,17 Euro entwickelt.

Laut UBS-Analyst Michael Leuchten sei es an der Zeit, über den Rechtsstreit in der Causa Glyphosat hinauszuschauen und sehe das Ziel der Kursentwicklung bei 90 Euro. In Summe habe der Konzern damit 2020 und 2021 Sonderbelastungen in Höhe von 27 Milliarden Euro wegstecken müssen. Die Sorgen der Aktionäre würden sich auch beim erwarteten KGV 2022 in Höhe von 12,13 ablesen lassen, wonach ein so gut positioniertes Produktportfolio mit einem jährlichen Wachstum von über 10 Prozent ein höheres KGV haben sollte.

Der Kurs der Bayer-Aktie sei nach der Überwindung des Kernwiderstandes bei 54,39 Euro in einen steilen Aufwärtstrend übergegangen und zeige, dass die Aktionäre schön langsam die Belastung durch das Glyphosat-Desaster abzuhaken versuchen würden. Die UBS sehe das Papier unter diesem Blickwinkel gar bei 90 Euro.

Risikofreudige Anleger, die von einer steigenden Bayer-Aktie bis auf 65,17 Euro ausgehen würden, könnten mit dem Call-Optionsschein überproportional mit einem Omega von 4,21 profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 33% und dem Ziel bei 65,17 Euro (1,47 Euro beim Optionsschein) bis zum 20.04.2022 sei eine Rendite von rund 44% zu erzielen. Sinke der Kurs des Basiswertes in dieser Periode auf 53,77 Euro, resultiere daraus ein Verlust von rund 34% beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis betrage somit 1,26 zu 1, wenn bei 53,77 Euro (0,68 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order vorgesehen werde. (23.03.2022/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:

Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.




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