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Discount Call-Optionsschein auf Symrise: Es riecht nach DAX-Aufstieg - Optionsscheineanalyse 03.09.2020
ZertifikateJournal
Schwarzach am Main (www.optionsscheinecheck.de) - Die Experten vom "ZertifikateJournal" stellen in ihrer aktuellen Ausgabe einen Discount Call-Optionsschein (ISIN DE000HR0VH75/ WKN HR0VH7) von der HypoVereinsbank/UniCredit auf die Aktie von Symrise (ISIN DE000SYM9999/ WKN SYM999) vor.
Der Duft- und Aromenhersteller Symrise habe die Corona-Krise bislang ohne größere Blessuren überstanden. Zwar seien Zusätze für teure Parfüms zuletzt weniger gefragt gewesen. Und auch bei Aromen etwa für Erfrischungsgetränke sei es angesichts geschlossener Bars und Restaurants schlechter gelaufen. Dafür aber hätten die Menschen viel stärker bei Hygieneprodukten zugegriffen. Zudem sei das Ende 2019 übernommene US-Unternehmen ADF/IDF schneller als geplant gewachsen. In Summe habe der Konzern seinen Umsatz daher im ersten Halbjahr um 7,6 Prozent auf 1,82 Mrd. Euro steigern können. Bereinigt habe das Plus 3,4 Prozent betragen. Noch schneller sei es für das operative Ergebnis nach oben gegangen. Hier habe der Zuwachs bei knapp zwölf Prozent auf 393 Mio. Euro gelegen, was einer Marge von 21,6 Prozent entspreche.
Das Management werde daher etwas mutiger. "Auch wenn sich der weitere Verlauf der Corona-Pandemie schwer absehen lässt, gehen wir angesichts unserer Leistung im ersten Halbjahr mit Zuversicht in die zweite Jahreshälfte", so CEO Heinz-Jürgen Bertram. Als Ziel für 2020 nenne der Manager nun eine EBITDA-Marge zwischen 21 und 22 Prozent. Zuvor habe die Prognose bei 20 Prozent gelegen. Beim Umsatz wolle Symrise weiterhin schneller wachsen als der Markt - so etwas höre die Börse natürlich gerne. Laut Analysten habe Symrise dank des Wachstums in den vergangenen Jahren zudem eine gute Chance bei einer der nächsten Indexüberprüfungen in den DAX aufzusteigen.
Eine Spekulation via Discount Call (WKN HR0VH7) hat daher durchaus einen gewissen Charme, so die Experten vom "ZertifikateJournal". Wegen des Totalverlustrisikos (unter 110 Euro) sollte der Kapitaleinsatz allerdings gering gehalten werden. Die Ertragschance belaufe sich auf knapp 26 Prozent. (Ausgabe 35/2020) (03.09.2020/oc/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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